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Stuttgart 21: Miese Stimmung im Info-Mobil

Hitzige Diskussionen gab es gestern im Info-Mobil zum Bahnprojekt Stuttgart 21: Der Werbebus, eine Initiative von Firmen und Verbänden, steht noch bis morgen Abend auf dem Göppinger Marktplatz.

MONA MOLL ... | 35 Meinungen

In dem Info-Mobil, das noch bis Mittwoch auf dem Göppinger Marktplatz auf Besucher wartet, ging es am Monatg kontrovers zu: Oberbürgermeister Guido Till verließ das rot-weiß-gestreifte Fahrzeug vorzeitig, weil man ihn nicht ausreden ließ. Christoph Weber, Fraktionschef der Grünen im Göppinger Gemeinderat, stritt mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Peter Hofelich und legte diesem nahe, nicht weiter zu behaupten, die Grünen seien für den viergleisigen Ausbau im Filstal. Hofelich konterte: "Ich werde weiterhin sagen, was ich für richtig halte." Wolfgang Dietrich schließlich, als Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart 21 eigens nach Göppingen gereist, hielt sich mit Erklärungen auffällig zurück. "Bürger fragen - Politiker antworten", schien das Motto zu lauten.

Dabei hatte Dietrich in seiner Begrüßung noch betont: "Wir wollen informieren und versuchen, keinen Radau zu machen." Letzteres hat nicht ganz geklappt. Bei den Fragen der Passanten ging es drunter und drüber, weil Dietrich die Diskussion nicht leitete. Der Göppinger Oberbürgermeister hatte nach einer Weile die Nase voll: "Wenn ich nicht ausreden darf, lasse ich das sein", meinte er - und ging. Das wiederum sorgte für Aufregung bei anderen. Eine Besucherin sagte: "Das ist doch kein Verhalten."

Doch auch nach Tills Abgang blieb die Stimmung hitzig. Eine ältere Dame warf Peter Hofelich vor, dieser sehe sie wegen ihres Alters weder an, noch höre er ihr zu. Später brüllte Projektsprecher Dietrich besagte Dame an, weil diese sich in sein Gespräch eingemischt hatte. Die Nerven lagen offenbar blank. "Die Diskussionskultur ist geprägt von Intoleranz", klagte Dietrich, als die offizielle Inforunde vorbei war.

Die Besucher waren geteilter Meinung, was das von Wirtschaftsunternehmen und -verbänden initiierte Info-Mobil betrifft. "Für mich ist das ein Witz, wenn man für ein Projekt einen Bus engagieren muss", meinte die Göppingerin Cornelia Bieger. Ihr Fazit nach der Diskussion: "Es hat mich ein kleines bisschen weitergebracht, aber OB Till war eine große Enttäuschung. Einfach zu gehen und die Bürger seiner Stadt so stehen zu lassen."

Manfred Binder ist Mitglied im Aktionsbündnis "Göppinger gegen Stuttgart 21". Er findet es gut, dass mit Hilfe des Mobils die Öffentlichkeit informiert werden soll. Doch Binder war gestern ein wenig enttäuscht. Der S21-Gegner hält den mobilen Infostand für "eine sehr teure Angelegenheit". In dem Bus werde nicht viel mehr geboten als im Internet. "Und die Gegner können sich solche Aktionen eben nicht leisten", sagte der 46-Jährige.

Siegfried Wolff hingegen ist überzeugter Befürworter des Bahnprojekts. Er ist begeistert, dass die Öffentlichkeit auf diese Weise einbezogen wird. Enttäuscht war Wolff jedoch, dass so wenige Besucher da waren. "Eigentlich hätte sich vor der Tür eine meterlange Schlange bilden müssen, aber so ist das immer. Beim Meckern sind alle ganz groß und dann . . ."

 

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35 Kommentare

30.01.2011 14:39 Uhr

Lügen haben kurze Beine

Aber die Beinchen des Göppinger OBs Guido Till waren noch zum Weglaufen geeignet.
Keine Ahnung und dann aufs CDU Podium.
Das klappt nur bei Parteiveranstaltungen.
Wenn das Publikum aber besser informiert ist, wirds halt eng für Heißluftföne a la CDU.
Beleidigt wegrennen ist ja bei CDU-Politikern gerade in Mode.
Kann nicht mal jemand noch MP Mappus auf diesen Mode-Trend hinweisen.
Der rennt doch sonst auch jeder Trendumfrage hinterher!

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27.01.2011 17:41 Uhr

@ Ares - Noch nicht im Kommunismus/DDR-Sozialismus

Verehrter Herr ares.

Erfreulicherweise sind wir noch nicht im Kommunismus oder einem Sozialismus a la DDR angekommen.
Wollen Sie Grüne und Linke 'Wohltaten' wegschweigen - gerne.
Vielleicht am liebsten sogar 'niedergeknüppelt' wissen (siehe SED-Opfer Demo gegen Genossin Lötzsches Kommunismus Träume)?

Ihr gutes Recht. Leben und leben lassen.

Wie wäre es aber mit ein bisschen Toleranz gegenüber 'andersdenkenden'?
Aus Ihrem Blickwinkel speziell Toleranz mir gegenüber?

Ich vergesse die grünen 'Wohltaten' (Hartz IV, (Angriffs-)Kriege & Heuschreckenkapitalismusfreundliche Unternehmenssteuerreform) nicht so schnell.
Auch vergesse ich nicht, was die Ober-Genossen Gysi (Stasi), Lafonataine (Fremdarbeiter-'Versprecher') und speziell der Genosse Ulrich Maurer in Stuttgart bzgl. Stuttgart 21 unterlassen hat, als es noch Zeit zum Handeln gegeben hätte.

Fähnchen in den Wind-Halter haben wir doch bereits genügend in der Politik. Oder etwa nicht?

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27.01.2011 10:01 Uhr

Info Mobil zu teuer ?

Mal ne ganz blöde Frage auf eine noch blödere Frage!!!
Wer bezahlt eigentlich die Polizeieinsätze und wer bezahlt den Verdienstausfall für die vielen Autofahrer, die durch die Chaotendemonstanten, die man einfach so über Hauptverkehrsstraßen latschen läßt, verursacht werden, wenn man mal wieder stundenlang nicht durch Stuttgart kommt ??? Ich finde es ungeheuerlich ,was sich alles unter dem Deckmäntelchen des Demonstartionsrechts für Gesocks versteckt und seine Fahnen hochhält, die NIE, nein NIE in den Jahren zuvor jemals etwas gegen das Projekt gesagt haben.
Man sollte diese Kosten den Protestlern in Rechnung stellen !
Wer trägt eigentlich die Kosten für die "Schlichtung" inclusive der Fernsehshow ?
DA wird nicht drüber geredet! Das wird einfach als selbstverständlich angesehen.
Die Herrschaften, die sich hier über die Kosten mokieren, sollten sich dies auch mal vor Augen halten !

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27.01.2011 15:51 Uhr

Mensch @meyer

Von wem werden Sie eigentlich fremdgesteuert? Haben Sie noch immer nicht kapiert, dass es bei diesem Irrsinnsprojekt nicht um ein paar Hansele geht, die sich darüber mokieren, dass sie montags ab 18 Uhr nicht mehr mit ihrer Blechkiste über den Bahnhofsvorplatz fahren dürfen. Wohlwissend, dass dort um dieses Zeit regelmäßig die Montagsdemo stattfindet.
Sie gehören wohl zu jenem Gesockse, die dieses Milliardengrab auch noch befürworten und sich kleinkariert über die Kosten diverser Pölizeieinsätze und dem Publkumsmagnet Schlichtung beschweren, aber völlig ignorant verkennen, wie viele Milliarden an Steuergeldern mit diesem Großkotzprojekt sinnlos verbuddelt werden.
Die sollten sich schämem, solch ein widerliches Gekeife unterster Schublade abzusondern!

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27.01.2011 10:44 Uhr

Nichts verstanden @mayer, 6, setzen!

Es geht darum wer dieses Desinformationsmobil bezahlt.
Es sind Interessengruppen aus Industrie und Handel, die für Ihre teurer und aufwendig erarbeiteten Freunde von der CDU Regierung in die Bresche springen.
Es ist Wahlkampf! Und unsere Kanzlerin hat klar und deutlich von einer Landtagswahl als Volksabstimmung zum Immobilienprojekt S21in Baden-Württemberg gesprochen.

Warum bezahlt wohl dieser Interessenverband dieses Desinformationsmobil?

Es ist unser Grundrecht gegen ein Unrecht zu demonstrieren.
Sollte ihr persönliches Wohlbefinden darunter leiden, tut mir das zwar leid, ist aber unerheblich.
Das ganze ist das Prinzip der Demokratie, einfach mal nachlesen.
Redefreiheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit.
All dies wird höher bewertet, als ihr Recht auf Nutzung einer bestimmten Straße für ein paar Stunden.
Eigentlich kann man bei so viel Egoismus wie ich aus ihrem Kommentar herauslese nur sagen:
@meyer, Demokratie nicht verstanden, 6, setzen!

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27.01.2011 11:04 Uhr

Noch weniger verstanden!

Keine Antwort auf die gestellten Fragen! Nur dummes Rumgelabere! Aber ist klar: Toleranz nur, wenn meine Meinung, gell!
Demonstrationsrecht gut und schön aber nicht auf Kosten der Bürger und der Steuerzahler, klar !?!?!
Klar ist Wahlkampf, sonst hätten die Grünen dieses Thema ja gar nicht mehr aus dem Keller geholt, oder wollen sie erzählen, daß seitens der Oppositionsparteien dieses Thema NIE für den Wahlkampf benutzt wird ? Wie naiv meinen Sie sind die Bürger ?
Nochmal die Frage: Wer trägt die Kosten für die "Schlichtung" und deren Fernsehshow ? Wer trägt die Kosten für die Polizeieinsätze ?
Antworten Sie darauf und blöcken sie hier nicht so saudumm rum !!!!!

P.S: Aus der Schule bin ich Gott sei Dank raus, aber so wie Sie daherreden, sind´s wohl einer , der zuviel Zeit hat, diese Einrichtung noch besucht, oder dort "arbeitet", gemäß dem Motto : Morgens hab ich Recht und Mittags frei!

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27.01.2011 16:13 Uhr

Wohl etwas begriffsstutzig @meyer

Wer hier "saudumm herumblökt" sind einzig Sie, mein Herr!

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27.01.2011 12:45 Uhr

Emotional - aber inhaltlich richtig!

Sie haben aber sogar noch eines vergessen.

Die Parkschützer haben mit ihrem in ihrer selbstachtung und -betrachtung unermesslichen Intellekt vergessen mal eine Energiebilanz aufzustellen.

Diese ganze Demo-Hetzerei (unter anderm auch mit wahrheitswidrigen Widergaben des Schlichterspruchs - siehe - http://www.kopfbahnhof-21.de/ - es ist im Schlichterspruch KEIN Baustopp eingearbeitet worden!) versauen die Stuttgarter Energiebilanz.
Wieviele Bäume sind denn zur Kompensation der Demo-Touristen erforderlich?

Aber wir wissen ja alle.
Rechtsbruch und Gewalt von links - das ist sog. 'Ziviler Widerstand'.

Abartig ist das Lärmen mit Trillerpfeifen als friedlich zu bezeichnen.
Obschon.
Vielleicht sollte jeder Polizist mit einer Pfeife ausgestattet werden und kann dann friedlich zurückpfeifen.
Sicherlich könnten wir alle sehr interessante Reaktion beobachten.

Gebt doch den Linken und Grünen ein Stück Land im Osten - und dann können sie dort 'Stuttgart 21 ist überall' ganzjährig zelebrieren !

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27.01.2011 23:17 Uhr

Energiebilanz verbessern

Lieber @Beobachter1, die Energiebilanz für die S21 Demos sieht erfreulich gut aus.
Denn die meisten Demonstranten kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Denn dafür gehen wir ja auf die Straße.
Ich möchte ja einen Ausbau des Nahverkehrsnetzes.
Aber bei knappen Mitteln, ist eben für ein Immobilienprojekt S21 kein Platz mehr.
Geplant in Zeiten voller Kassen, ist jetzt halt Ebbe.
Das was da ist muß eben besser eingeteilt werden.
Und wenn die CDU das nicht kann, machen es halt die Grünen.
Über 60 % der Stuttgarterdenken anscheinend ebenso (Stuttgarter Wochenblatt).

Wie hätten sie denn gern die Demonstrationen, nachts um 3 und die Straße wird per Kilometer abgerechnet?
Und was den Polizeieinsatz angeht, den hat keiner bestellt.
Warum soll der Veranstalter dafür zahlen?
Oder sollen wir vielleicht auch noch den Hut umgehen lassen, um die netten Herren in den Wasserwerfern für ihren unerschütterlichen Einsatz gegen Kinder und alte Menschen zu belohnen?

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27.01.2011 16:47 Uhr

Manche lernen's nie!

@Beobachter1. Hören Sie doch endlich auf mit Ihrer einfältigen Grünen- und Linken-Phobie. Es wird zunehmend langweilig!

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26.01.2011 13:26 Uhr

Bedenklich

Das Infomobil (auch Lügenmobil genannt ) zeigt doch eigentlich nur wie bedenklich nah sich Regierung und Wirtschaft sind.

Ein Automobilkonzern sponsert ein Bahnhofsprojekt - das ist doch nicht normal !

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26.01.2011 01:39 Uhr

Polit-Mobil?

Es gab auch schon mal ein Guido-Mobil, mit dem die FDP ihre Thesen verbreitet hat, warum hat man das „Info-Mobil“ nicht Mappus-Mobil getauft? Dieses Reklamefahrzeug für Stuttgart 21 entstand aus der Angst der Regierenden und deren Anhänger, daß ihnen die Wähler bei der Landtagswahl die rote Karte zeigen würden. Wer sich in der Vergangenheit interessiert und informiert hat, und dem daraus resultierend klar ist, daß er letztendlich als Steuerzahler das unwirtschaftliche und sinnlose Milliardengrab Stuttgart 21 finanzieren muß, der hat seine Entscheidung längst getroffen. Da Ändert auch ein „Info-Mobil“ nichts mehr.

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25.01.2011 22:35 Uhr

Endlich Stimmung im Ländle

Nun soll die angeblich frohe Botschaft von Stuttgart 21 auch aufs Land getragen werden. In Göppingen scheinbar ein Reinfall auf der ganzen Linie.
Die Stuttgarter Bürger haben als erste erkannt, welch grandioser Schwachsinn dieses Projekt ist und gehen deshalb nach wie vor zu Tausenden auf die Straße.
Ich hoffe, auch die Bevölkerung in den anderen Landesteilen durchschaut dieses laszive Spielchen, ist kritisch und lässt sich nicht mit den gängigen, abgedroschenen Phrasen abspeisen.
Übrigens, kommenden Samstag, 29. Januar, findet eine Großdemo vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof statt. Erwartet werden bis zu 60 000 Teilnehmer.

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25.01.2011 22:16 Uhr

Toleranz von Projektgegnern? Fehlanzeige

Ich war an dem Tag auch dort. Die „arme“ Frau der Herr Dietrich über den Mund gefahren hat, hat die ganze Zeit dazwischen gebrüllt und etwas von Toiletten in S-Bahnen gefaselt. Also völlig Off Topic und auf mich hat die gute Frau darüber hinaus einen etwas verwirrten Eindruck gemacht. Mich hat gewundert, dass Herr Dietrich nicht schon vorher dazwischen gegangen ist, mir wäre da schon vorher der Kragen geplatzt.
Zu den Info Mobil Kritikern: was wollt ihr eigentlich? Wenn nicht informiert wird jammert ihr rum, dass nicht kommuniziert wurde. Wenn dann so eine Aktion startet, motzt ihr rum, dass Geld für so etwas ausgegeben wird. Im übrigen war die Stimmung an diesem Tag keineswegs so negativ wie sie dargestellt wird und dass ein OB keine Lust hat sich von aufgebrachten Wutbürgern (auch wenn sie aus seiner Stadt sind) respektlos behandeln zu lassen ist auch nachvollziehbar. Die Projektgegner sollten die Toleranz die sie für sich in Anspruch nehmen, auch Projektbefürwortern entgegen bringe

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27.01.2011 10:06 Uhr

Toleranz

Na, die Projekt Gegner sind doch tolerant! Aber nur wenn Ihre Meinung vertreten wird. Das haben wir ja nun schon des öfteren gesehen.
Alles andere ist PÖSE, PÖSE, PÖSE !!!

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25.01.2011 22:55 Uhr

wer redet von Kommunikationsdefizit???

nochmal zur Klarstellung:
die S21-Kritiker bemängeln nicht ein Defizit an Kommunikation und Information! Es mangelt schlichtweg an guten Argumenten für S21!
Wird hier versucht, ein neues Märchen in die Welt zu tragen?

WO finde ich überzeugende Argumente für die Tieferlegung des Stuttgarter Bahnhofs? Welche Argumente rechtfertigen die enormen Risiken, die damit verbunden sind - finanziell - geologisch? Welche Argumente sind so gut, daß die enormen Belastungen für die Anwohner und Bahnfahrer für die nächsten 10 Jahre in Kauf genommen werden können?

Die Werbeslogans und immergleichen blumigen Phrasen rechtfertigen all dies nicht!

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25.01.2011 21:37 Uhr

S 21

Der Bahnhof muss nach unten damit oben Grundstücke frei werden die sich Seilschaften und Netzwerke aus Politik und Finanzen bereits unter den Nagel gerissen haben.

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25.01.2011 23:17 Uhr

Seilschaften

die Profiteure von S21

http://stuttgart-21-kartell.org/
http://www.kopfbahnhof-21.de/index.php?id=320

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25.01.2011 21:01 Uhr

Herr Dietrich

Was arbeitet Herr Dietrich eigentlich ??

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25.01.2011 17:14 Uhr

@Beobachter

"reklamieren die Projektgegner ein Kommunikationsdefizit"
das ist mir neu! Die Befürworter behaupten, daß der Widerstand nur so zu erklären sei, daß ein Kommunikationsdefizit bestände. Weit gefehlt! Es besteht ein Defizit an guten Argumenten für dies milliardenteure Projekt!

"Stellen sich Politiker dann endlich hin um zu diskutieren"
Ja, die Politiker stellen sich hin, aber nicht um zu diskutieren, sondern um mitzuteilen, daß das Projekt UNUMKEHRBAR, ALTERNATIVLOS wäre und wiederholen einzig die Werbephrasen, die seit Beginn anstatt guter Argumente für die Begründung herhalten müssen.

"Mit Kultur hat das nichts zu tun."
Da geb ich Ihnen völlig recht!

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25.01.2011 17:15 Uhr

sorry - der Kommentar gilt Bahnfahrer

der obige Kommentar richtet sich an @Bahnfahrer

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25.01.2011 17:00 Uhr

mehr Werbung ohne Mehrwert

auch wenn noch so viele Werbekampagnen das Land überziehen, auch wenn noch so viel Geld in die Werbung für dies unsinnige Projekt gesteckt wird, die Argumente werden dadurch nicht besser. Es gibt schlichtweg keine guten Argumente, keine guten Gründe für die Tieferlegung des Stuttgarter Bahnhofs.

Wagen Sie einen Blick auf diese Seiten:
http://www.pro-bahn-bw.de/rvregionstuttgart/stgt21/gutegruende_neu.pdf
http://www.leben-in-stuttgart.de/s%2021%20kritik/behauptungen_und_luegen.htm

Bitte sachlich bleiben - Beleidigungen des jeweils Andersdenkenden bringen uns alle nicht weiter!

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25.01.2011 17:26 Uhr

Sie haben ja soo recht!

Und deshalb muss man sagen, dass es jede Menge guter Gründe gibt, die für ein Stuttgart 21-Plus Projekt sprechen:

Bessere Regional- und Fernverkehrsverbindungen mit der Bahn. Mehr Park, mehr Wohnungen mit weniger Flächenverbrauch. Weiniger Schienenlärm. Eine deutlich verbesserte Anbindung der Regionen südlich und östlich von Stuttgart.

Es mag andere Konzepte geben, die in bestimmten Einzelaspekten teilweise besser abschneiden (z.B. K21), in anderen jedoch schlechter als S21, in der Summe dürfte S21 aber die meisten Punkte für sich verbuchen, nicht zuletzt, weil alle gänzlich anderen Lösungen weitab jeder Baureife wären.

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25.01.2011 21:26 Uhr

S21 Plus wird noch viiiiiiiiiiel teurer,

wenn es denn überhaupt umgesetzt wird. Ist das aber dann noch wirtschaftlich?

Die besseren Regional- und Fernverkehrsverbindungen dürften mit dem tiefergelegten Bahnhof NICHTS zu tun haben.

Es ist und bleibt ein Immobilienprojekt, welches auf Umwegen die Steuerzahler finanzieren dürfen.

Die angeblich ökologische Bebauung hat in Architektenkreisen schon für Enttäuschung gesorgt:
http://blog.baumeister.de/2011/01/21/stuttgart-21-%E2%80%93-finstere-vorboten/

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25.01.2011 15:38 Uhr

Ich bewundere unsere Politiker so langsam

dass da nicht längst mal jemandem - a la Helmut Kohl beim Eierwurf - der Kragen geplatzt ist ist erstaunlich. Da reklamieren die Projektgegner ein Kommunikationsdefizit. Stellen sich Politiker dann endlich hin um zu diskutieren, werden sie niegergepfiffen, niedergetrötet oder mit dem Bekannten Standardbegriff neidergebrüllt. Mit Kultur hat das nichts zu tun. Sobald einem der Gegner Argumente entgegengehalten werden, greift er zu Lärm. Stellt sich die Frage, wie lange sich Menschen, die in bequemeren Jobs das gleiche verdienen könnten sich noch hergeben um sich solchen undemokratischen und assozialen Angriffen noch auszusetzen.

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25.01.2011 23:15 Uhr

Kommunikationsdefizit

Das angemerkte Kommunikationsdefizit wird von Herrn Mappus bedauert.
Also mitnichten von den Immobilienprojekt-Gegenern,
sondern von den Befürwortern als Erklärung für die mangelnde Akzeptanz bei der Bevölkerung genutzt.
Als ob mit noch so viel Kommunikation ein Misthaufen zum Veilchenstrauss verwandelt werden könnte!
Vielleicht hilfts ja:
S21 ist kein Misthaufen
S21 ist kein Misthaufen
S21 ist kein Misthaufen
und so weiter.

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25.01.2011 21:08 Uhr

@Bahnfahrer: Faktendefizit

Ich kenne keinen Befürworter von K21 der ein Informationsdefizit von Seiten S21 beklagt. Statt dessen wird S21 wegen der Fakten abgelehnt: Kosten und Nutzen stehen einfach in keinem vernünftigen Verhältnis.

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25.01.2011 12:53 Uhr

Inkompetenz & Lügen der Kopfbahnhof-Freunde

Klasse.

Den Kommentar-Appell von 'waltr99' greife ich mal auf.
(..) An alle K21-Freunde: Geht zum Infomobil wenn es in eurer Stadt ist und entlarvt dieses Lügengebäude S21. (..)

An alle Stuttgart 21 und K21 - Interessierten.
Schaut mal, wie inkompetent und verlogen auf der Seite www.kopfbahnhof-21.de 'informiert' zur Teilnahme an einer Demo 'animiert' und 'informiert' wird.
'Lügenpack-like' rufen sie zu der Demo am 29.1.2011 in Stuttgart einleitend, 'erläuternd' auf:

'Laut "Schlichterspruch" von Heiner Geißler darf Stuttgart 21 erst dann gebaut werden, wenn das Projekt einen sogenannten Stresstest bestanden hat. '
www.kopfbahnhof-21.de/

Dass das ein Lüge ist kann im offiziell zugänglichen Wortprotokoll des Schlichterspruches nachgelesen werden:

www.schlichtung-s21.de/fileadmin/schlichtungs21/Redaktion/pdf/101130/2010-11-30 Wortprotokoll.pdf
(Seite 44/45)

Es ist an KEINER Stelle ein Baustopp in den Schlichterspruch eingearbeitet worden!

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25.01.2011 21:47 Uhr

Kompetent ist nur, der auch überzeugen kann ...

... die S21-Verhätschler aber bestimmt nicht, lieber @Beobachter1. Sie berufen sich wortwörtlich auf den Schlichterspruch, doch jeder vernünftige Mensch, der auch nur ein bisschen denken kann - dass dies bei Ihnen nicht der Fall ist, bezeugen Ihre dumpfbackenen Hasstiraden - wird doch bestätigen, dass eine Baufortführung keinen Sinn macht, solange nicht einwandfrei geklärt ist, dass dieser angeblich neuzeutliche Katakombenbahnhof zukunfts- und leistungsfähiger ist als der bestehende, bewährte Kopfbahnhof. 15 Jahre lang hatte man schließlich Zeit gehabt, dies glaubwürdig und schlüssig zu beweisen. Und das soll überzeugendes Fortschrittsdenken sein? Mitnichten, überlegen Sie mal!

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25.01.2011 22:36 Uhr

@ Obenbleiber - Umgangssprache - Grün/Rot

Vielleicht kommen auch Sie in der Realität an, wenn ich etwas klarere/direktere Worte wähle?!

Bei der Schlichtung waren genügend Projektgegner anwesend.

Sogar der Ober-Grüne hat's 'kapiert', das er Stuttgart 21 wahrscheinlich nicht mehr verhindern kann.
www.die-dagegen-partei.de/ (nach S21 'suchen')

Der 'ober-Witz' ist aber der ehemalige Führer der BW-SPD, namentlich Ulrich Maurer.
Stuttgart 21, Hartz IV, (Angriffs-)Kriege und eine Heuschreckenkapitalismus-Unternehmenssteuerreform durchwinken und uns jetzt allen einen auf 'sozial' machen.
Von diesem in Stuttgart ansässigen Juristen (damit hätte er genügend Gripps haben sollen fristgerecht gegen Stuttgart 21 vorzugehen) hätte man mehr erwarten können.

Fristen sind verstrichen, Schlichtung erfolgt.

Übrigens:
Schon mal darüber nachgedacht, was uns allen erspart worden wäre, wenn Parteibildungs-Genosse Ulrich Maurer rechtzeitig Sozialkompetenz bewiesen hätte?

Rechtfertigt aber alles nicht den Schlichterspruch falsch zu zitieren !!!

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25.01.2011 23:27 Uhr

@Beobachter1. Einmal Grün - Immergrün

Ach verschonen Sie uns doch mit Ihrer billigen, einseitigen Parteienpolemik. Hier geht es um die Sache - Verhinderung eines Jahrhundertsirrtums, egal welche Farbtöne da mitmischen. Schwarz ist keine Farbe, eher ein trauriger, bedauernswerter Zustand.
Haben Sie eigentlich mit Ulrich Maurer noch eine persönliche Rechnung offen? Wenn ja, dann doch bitte nicht in diesem Forum.

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25.01.2011 23:09 Uhr

Genosse Maurer als Rote Gefahr

@Beobachter1, irgendwie beschleicht mich der Eindruck, sie haben eine Maurer-Phobie!
Eine Partei besteht nicht nur aus einem Mitglied.
Es ist natürlich schön einfach, sich auf eine Person mit einer Menge Lebenserfahrung, einzuschießen.
Aber Herr Maurer versucht wenigstens seine Ideale umzusetzen.
Einfach nachmachen @Beobachter1!
Hintern vom Sofa und ab in eine passende Partei.
Wählen lassen und dann die Welt verändern.
Ist doch gar nicht so schwer,oder?

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26.01.2011 06:11 Uhr

@ ares - Rote Gefahr und 'Lebenserfahrung'

Der Linke Genosse Ulrich Maurer ist speziell für Stuttgart 21 ein hervorragendes 'linkes' Beispiel.
Vielleicht beruhigend für ihn, das er JETZT - nachdem er etliches Geschehen und Entscheiden hat lassen- 'Ideale umsetzt'.

Die von Ihnen hierzu genutzten Begriff 'Lebenserfahrung' kann übrigens auch der restliche Führungs-Kader dieser Partei vorweisen.

- Gysi (ein bisschen Stasi musste schon sein, ein bisschen SED-Gelder Verschleusung auch),
- Lafontaine (sein kleiner Rachefeldzug gegen die SPD, 'versehentlich' auch mal von 'Fremdarbeitern' sprechen),
- Lötzsch (Provokation darf doch erlaubt sein, wenn ein paar SED-Opfer dadurch bedingt friedlich demonstrieren und dabei niedergeknüppelt werden ist das doch keines Blickes, geschweige denn Wortes wert - sind schliesslich 'Andersdenkende')
- Ernst (^^)
- Wagenknecht (Lfontaine-Groupie, Kommunistische Plattform 'ruht' - für's 'Oben Bleiben')

Und dieser Haufen von sich auf Wähler-Stimmenfang befindlichen Egomanen soll Deutschland 'retten'?

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25.01.2011 17:18 Uhr

kritischer Blick

Ihren kritischen Blick sollten Sie in gleicher Weise auf die "Argumente" für S21 richten. Dann kommen Sie vielleicht endlich dahinter, was die Menschen zu K21-Befürwortern gemacht hat.

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25.01.2011 11:56 Uhr

Inkompetenz

"Später brüllte Projektsprecher Dietrich besagte Dame an, weil diese sich in sein Gespräch eingemischt hatte"

So kanns ruhig weitergehen. Dieses "Infomobil" ist doch die beste Werbung für K21. Die Herren Befürworter haben weiterhin nichts zu bieten außer hohle Phrasen und Standardfloskeln.

An alle K21-Freunde: Geht zum Infomobil wenn es in eurer Stadt ist und entlarvt dieses Lügengebäude S21.

Danke und weiter so! Wir bleiben standhaft!!

OBEN BLEIBEN

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