Rechtsextreme gehen gewaltsam gegen Anti-Nazi-Demo vor

Eine Gruppe von Rechtsextremen ist am Samstag auf dem Göppinger Marktplatz gewaltsam gegen Demonstranten des Bündnisses „Kreis Göppingen nazifrei“ vorgegangen. Ein Polizist und ein Demonstrant wurden dabei verletzt.

INGRID ZEEB | 23 Meinungen

Alex Maier vom Bündnis „Kreis Göppingen nazifrei“ hätte die Veranstaltung gern als rundweg positiv und gut gelungen bezeichnet. „Wir haben viel Aufmerksamkeit und Zuspruch erhalten. Den 20 Meter langen ’Roten Teppich für Toleranz’, den wir ausrollten, haben viele Passanten unterschrieben“, bilanzierte Alex Maier später. Doch der ungebetene Auftritt einiger Neonazis sorgte – nicht nur zu seinem Verdruss – für erheblichen Ärger. Ein Polizist und ein Versammlungsteilnehmer wurden sogar leicht verletzt, nachdem zwei als Rechtsradikale bekannte junge Männer auf zwei Versammlungsteilnehmer, die ein Plakat hielten, zurannten und „mitten durch das Transparent gingen“, wie die Polizei später mitteilte. Dabei wurde einer der Plakatträger umgerissen und verletzte sich beim Sturz leicht.

Die Polizei nahm die beiden 32- und 25-jährigen Neonazis fest und auch gleich zwei ihrer Sympathisanten im Alter von 21 und 18 Jahren, die gegen die Festnahme offenbar aggressiv protestierten. Bei diesem Gerangel wurde auch ein Polizeibeamter verletzt. Die vier Störer wurden im Lauf des Samstags wieder auf freien Fuß gesetzt, die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Veranstaltung konnte anschließend ungestört bis zu ihrem Ende gegen 15.15 Uhr weitergehen. Nach Angaben des Bündnisses versuchten Neonazis noch, die Abfahrt der Kundgebungsteilnehmer zu behindern.

Ein Gerangel gab es offenbar auch im Drogeriemarkt Müller. Ob es dabei einen Verletzten gab, wie der Linken-Stadtrat Christian Stähle behauptet oder nicht, darüber gehen die Darstellungen auseinander. Die Polizei bestätigte eine „verbale Auseinandersetzung“ zwischen drei Neonazis und zwei Kundgebungsteilnehmern, aber keine Handgreiflichkeiten.

Aktionstag für Toleranz

Der ’Rote Teppich’, bei dem es sich in Wahrheit um eine lange Plastikbahn handelt, soll mitsamt seiner Unterschriften beim Aktionstag „Tag und Nacht der Toleranz“ am 16. April ausgestellt werden, sagte Alex Maier. Ihn freute, dass auch der Göppinger OB Guido Till eine Zeitlang beim Infostand auf dem Marktplatz anwesend war und mit seiner Unterschrift auf dem „Roten Teppich“ ein Zeichen für Toleranz setzte.

Mit der Idee griff das Bündnis nach Maiers Worten eine Äußerung der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi auf, die Grünen und SPD vorgeworfen hatte, mit einer Gegendemonstration gegen den Naziaufmarsch im Oktober „einen Roten Teppich für antifaschistische Schlägerbanden“ auszurollen. „Deshalb wollten wir nun einen Roten Teppich ausrollen für alle aufrechten Demokraten, die sich für eine tolerante gewaltfreie Gesellschaft einsetzen“, so Maier. Zeitgleich fand eine „Aufkleberputzete“ statt, bei der Freiwillige um die 100 illegal angebrachte Aufkleber mit rechten Parolen entfernten.

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23 Kommentare

04.03.2013 04:37 Uhr

Gelegenheit genützt?

Hat sich Thomas Edtmaier, den Bundestagskandidaten der Linken, nicht absichtlich auf den Boden fallen lassen um ein Forum in der Presse zu bekommen?

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05.03.2013 06:31 Uhr

Antwort auf „Gelegenheit genützt?”

Man muss schließlich an die Statistik denken. Da kann man sich schon mal fallen lassen. Und Märtyrer waren schon immer gut für die radikalisierung der eigenen Schlägertrupps. Und nebenbei gibt es unter GrünRoTT mehr linke als rechte Gewaltdelikte im Land. Und das, obwohl die Kriterien, was linksextreme Straftaten sind, offensichtlich so angepaßt wurden, das sie innerhalb eines Jahres um ca 25% abnahmen. Grün wirkt eben zwinkern .

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04.03.2013 18:28 Uhr

Antwort auf „Gelegenheit genützt?”

Wie armselig muss man sein, um eine derartige Frage zu stellen?
Es geht um Körperverletzung und nicht um eine Schwalbe beim Fussball!
Herr Dengler, erst Denken, dann Fragen!

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05.03.2013 02:25 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Gelegenheit genützt?””

Wie links ideologisiert und verblendet muß man sein um sich nicht diese Frage zu stellen die sich einem denkenden Menschen geradezu aufdrängt.

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05.03.2013 18:07 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „Antwort auf „Gelegenheit genützt?”””

"Denkender Mensch"? Was veranlasst sie, Herr Dengler, als nicht Betroffener, denn zu einem derartigen Kommentar?

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03.03.2013 13:33 Uhr

Diktatorischer Nationalismus??

Linke Parolen helfen nicht weiter! Die lange Plastikbahn kennzeichnet mit ihrer Farbe die Politische Richtung, die das Bündnis „Kreis Göppingen nazifrei“ vertritt. Dieses Bündnis hat anscheinend die Verhältnisse in den Staaten vergessend, die unter der roten Fahne standen. Verteilungpolitik ohne Gegenleistung funktioniert auf Dauer in keinem Land der Welt. Die Wirtschaftskriesen belegen dies täglich. Jeder vernünftige Mensch fragt sich, wie lange wir auf Kosten unserer Zukunft die Defizite in Europa noch finanzieren können, bevor wir selbst Bankrott anmelden müssen. Nationale Interessen scheinen bei uns ein Tabuthema, während die nationalistischen Transferempfänger in ihren Ländern damit kein Problem haben und uns, trotz unserer Transferleistung, massiv beschimpfen. Mehr Nationalismus mit dem bei uns erwirtschafteten Bruttosozialprodukt würde uns nicht schaden und andere zur kritischen Reflektion ihrer Wirtschaftspolitik zwingen.

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06.03.2013 18:07 Uhr

Der wichtige Unterschied!

Gewalt ist ein weiter Begriff!
Der Unterschied zwischen aktuellen Gewalttaten aus der angeblich linken Szene und den letzten Gewalttaten aus der rechten Ecke liegt einfach in den Extremen.
Die letzten Toten Opfer der linken Szene waren noch in RAF Zeiten.
Falls ihr Hirn diesmal nicht auf Urlaub war, dürften sich die Protagonisten Dengler und Co. an die letzte Mordserie der Naziterroristen erinnern.
Und ihre Verharmlosungen wie: "Wenn junge Leute sich gegen dieses Zustände wehren werden sie in die rechte Ecke gestellt" sprechen nicht gerade für ihr braungestreiftes Weltbild.
Nichts aus der Geschichte gelernt, aber groß das Maul aufreißen, mehr fällt mir dazu nicht ein!

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07.03.2013 01:07 Uhr

Antwort auf „Der wichtige Unterschied!”

Daß Sie die jungen Leute in Göppingen mit Verbrechern der NSU gleichsetzen, bzw. in die gleiche Schublade stecken, ist bezeichnend für Ihre pathologische Denkweise und deutet auf eine Phobie gegen nationale Gedanken und Interessen, sowie auf Linke Scheuklappen hin, von denen Sie sich anscheinend nicht mehr selbst befreien können. Ich hätte nicht die asozialen Taten der SPD und die Agenda 2010 angeprangert und mich nicht gegen Stuttgart 21 gewehrt, hätte ich rechte Scheuklappen auf. Ich lasse mich in meiner Meinungsbildung nicht gängeln, weder von Links noch von Rechts, oder von einem, der meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben! Wenn Sie wissen möchten, was eine vorbildliche Demokratie ist, dann schauen Sie in die Schweiz. Dort können die Bürger mit Entscheiden und werden nicht nach den Wahlen entmündigt und ungefragt für die EU- Kasse, und sonstigem unwirtschaftlichen Blödsinn ausgenommen.

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07.03.2013 20:34 Uhr

Rechte Ecke

Wenn es aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und Schnattert wie eine Ente, ist es wahrscheinlich eine Ente. Soviel zu ihrer Positionierung in der rechtsnationalen Ecke.
Als Parkschützer und Attacie bin ich sicherlich in meiner Partei alles andere als unkritisch und bequem.
Was die "Freiheiten" der Schweizer Demokratie angeht, so kann ich ihnen in ihrer Lobpreisung nur bedingt zustimmen.
Meinungsmanipulation durch Millionenschwere Kampagnen können ganze Kantone beeinflussen.
Was zeigt, die Masse und Mehrheit hat nicht immer Recht. Allerdings ist mehr direkte Bürgerbeteiligung auch für mich ein Lebensziel und genau deswegen bin ich richtig in der SPD.
Denn dies ist die Partei in Deutschland und BW, mit der dies am schnellsten erreicht werden kann.
Nationalismus ist mir übrigens wirklich fremd. Europäer und Schwabe zu sein macht micht aber wirklich zufrieden und ein bisschen stolz zwinkern

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08.03.2013 13:17 Uhr

Antwort auf „Rechte Ecke”

Zitat eines mir persönlich bekanten SPD-Mitglieds: "Wenn mir die Partei sagt,, der Himmel ist rot , dann ist er für mich rot und nicht blau oder Grau" Solche Parteisoldaten braucht die SPD! und solchen Leuten lecken Sie noch die Stiefel?
Von unseren Politikern wird der Bürger für dumm verkauft. Vor allem in der Gesetzgebung zur EU
Hierzu noch ein Zitat von Prof. Dr. Jur. Dipl. Volkswirt Hans Herbert von Arnim:
"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Gestaltung er nie legitimiert hat;; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen- mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.
Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen."

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06.03.2013 08:29 Uhr

Linker Trend

Die Presse-Erklärung der Polizei ist eindeutig:

(..) Störungen der Kundgebung - Göppingen
Am Samstagvormittag kam es zu Störungen der Kundgebung des Bündnisses Kreis Göppingen nazifrei. Nachdem das Bündnis ein Plakat in die Höhe hielt, ging eine Personengruppe, die dem rechten Spektrum zuzuordnen ist, auf den Stand des Bündnisses zu. Zwei Männer im Alter von 32 und 25 Jahren gingen Mitten durch das Transparent. Dabei kam einer der Plakathalter zu Fall und verletzte sich leicht. (..)
http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b-2ee1-4630-8ac3-37b4deea650e&Id=55831

Das daraus ein Marketing für Linke generiert wird - erschreckend.

Man muss sich augenscheinlich damit anfreunden, das es Trend ist 'Rechte' Straftaten aufzubauschen und Linke 'unter den Teppich zu kehren'.
Konstruktiv und kritisch mit der Linken Hand Steine werfen oder zuschlagen, dabei noch 'Oben bleiben'/'Keine Arroganz der Macht' plärren - das sorgt für mediale Milde.

.

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05.03.2013 18:16 Uhr

„Gewalt von rechts!”2

"Von den vier Neonazis ist nach Angaben der Polizei einer im Kreis Göppingen gemeldet, die anderen stammen aus den Kreisen Esslingen und Ulm."
Sollte da etwa einer unser lokalen Rechtspopulisten, also einer der wenigen die schreiben UND lesen können, persönlich betroffen sein?
Oder wie kommt es sonst zu einem deratigen Sammelpunkt der Fliegen um ein braunes Häufchen.

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05.03.2013 20:01 Uhr

Wenn Ihnen nichts mehr einfällt,

argumentieren Sie mit primitiver Polemik. Was kann man auch von jemand erwarten, der mit dem links schlagenden Herzen denkt und dabei alle Fakten, die es gilt logisch zueinander in Beziehung zu setzen, außer Acht läßt. Wer hat denn den größten Sozialabbau, in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, in Gesetze gegossene und dabei prekäre Arbeitsverhältnisse und Leiharbeit mit Sklavenlöhnen ermöglicht? Wer hat denn die Rentner um eine gerechte Rente für lebenslange Leistung betrogen, so daß mancher im Alter in Armut leben muß? Welche Partei möchte noch mehr Transferleistungen an die EU bezahlen als die jetzige Regierung? Welcher Politiker kassiert Millionen für Vorträge und benimmt sich wie ein Großkotz? Dies alles verkörpert die SPD, die einst als Arbeitnehmerpartei angetreten ist und deren Politiker nur noch egoistisch sich und den Beamten die Taschen füllen. Wenn junge Leute sich gegen dieses Zustände wehren werden sie in die rechte Ecke gestellt.

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06.03.2013 06:50 Uhr

„Wenn Ihnen nichts mehr einfällt,””

Nachdem die meisten Sozialdemokraten noch nie in ihrem Leben Autos angezündet haben oder mit Steinen auf Polizisten geworfen haben, weiß ich natürlich nicht, woher sie, Herr Dengler, ihre persönliche Lebenswirklichkeit beziehen.
Vielleicht sollten sie ihre Wissensquellen einmal kritisch hinterfragen. Auch ein Beratungsgespräch, falls sie ein Drogenproblem haben sollten, kann ihnen sicherlich vermittelt werden.

Auch politische Fehlentscheidungen der vergangenen Regierungen rechtfertigen NIEMALS körperliche Gewalt gegen Andersdenkende.
Da sie dies nicht erkennen, muss ich mich schon fragen, ob sie Demokratiegeeignet sind, Herr Dengler?
Man kann politisch anderer Meinung sein und Mehrheitsentscheidungen in Zweifel ziehen.
Doch bei allem muss eine klare Grenze gezogen werden. Und die wurde hier in Göppingen überschritten.
Da können sie lamentieren soviel sie wollen.
Rechtsaussen ist in Göppingen außer Kontrolle und die Staatsanwaltschaft wartet schon.

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06.03.2013 17:29 Uhr

Antwort auf „„Wenn Ihnen nichts mehr einfällt,”””

Vor lauter linkem Eifer können sie nicht mehr meine Kommentare richtig lesen. Ich habe in keinem Satz behauptet, daß die meisten Sozialdemokraten Autos angezündet oder mit Steinen auf Polizisten geworfen hätten. Sie sollten sich über die Wahrheit nicht so aufregen, daß ihnen der klare Verstand abhanden kommt. Anscheinend haben sie schon die Pressemeldungen über Berlin zum ersten Mai vergessen, aber das macht nichts, denn der nächste erste Mai ist nicht mehr weit, an dem sich dort das Gleiche wiederholen wird. Ich hoffe Ihr linkes Herz registriert dann diese Lebenswirklichkeit. In aller Regel haben nicht die Kopfmenschen, sondern die Bauch und Herzmenschen Drogenprobleme und ein Beratungsgespräch nötig. Vor allem ist dies in der linken Szene häufiger der Fall. Es freut mich, daß Sie wissen wo Sie sich für ein Beratungsgespräch Gegebenenfalls hinwenden können. Anscheinend haben Sie diesbezüglich schon Erfahrung. Im Übrigen können Sie Ihre Ratschläge Ihren linken Chaoten predigen,

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04.03.2013 19:23 Uhr

Linke Propaganda oder falsche Polizei-Pressemitteilung?

Polizei
(..) Störungen der Kundgebung - Göppingen

Am Samstagvormittag kam es zu Störungen der Kundgebung des Bündnisses Kreis Göppingen nazifrei. Nachdem das Bündnis ein Plakat in die Höhe hielt, ging eine Personengruppe, die dem rechten Spektrum zuzuordnen ist, auf den Stand des Bündnisses zu. Zwei Männer im Alter von 32 und 25 Jahren gingen Mitten durch das Transparent. Dabei kam einer der Plakathalter zu Fall und verletzte sich leicht. (..)
http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b-2ee1-4630-8ac3-37b4deea650e&Id=55831

Linke (Propaganda?)
(..) Zwei Mitglieder der LINKEN, darunter Thomas Edtmaier, Bundestagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Göppingen, wurden so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. (..)
http://www.die-linke-bw.de/nc/politik/presse/detail/zurueck/aktuelles/artikel/neonazis-verletzen-goeppinger-bundestagskandidaten-der-linken/

Was stimmt?

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03.03.2013 22:17 Uhr

Dummheit hat einen Namen!

Nationalismus! Wer in einer globalisierten Welt immer noch Nationalismus predigt, lügt alle Menschen an, die diesen Unsinn anhören.
Was allerdings von den jeweiligen Völkern steuerbar ist, sind die Gesetze, die die Stärken der Regionen fördern und sichern können.
Nicht nur Handel und Finanzwirtschaft, sondern auch die Regeln für einen fairen Umgang miteinander können wir mitbestimmen.
Dass der unregulierte Markt am Ende nur wenigen Profite bringt und 99 % der Menschen die Rechnung bezahlen dürfen, sollte sich mittlerweile auch am ganz rechten Rand der Gesellschaft herumgesprochen haben, gell Herr A.Ulmer!

Das Ganze hat nichts mit linken Parolen zu tun, sondern nur mit Nachdenken und ein bißchen Fakten lernen. Versuchen sie es mal, Herr Ulmer.
Aktion und Reaktion, hätten sie im Physikunterricht aufgepasst, wüssten sie warum die Straftäter aus dem Rechtsextremistischen Umfeld Körperverletzung als Anklage haben werden.

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03.03.2013 18:05 Uhr

Linker Humor - Der Polizeibericht zum 'gewaltsamen' Vorgehen

(..) Störungen der Kundgebung - Göppingen

Am Samstagvormittag kam es zu Störungen der Kundgebung des Bündnisses Kreis Göppingen nazifrei. Nachdem das Bündnis ein Plakat in die Höhe hielt, ging eine Personengruppe, die dem rechten Spektrum zuzuordnen ist, auf den Stand des Bündnisses zu. Zwei Männer im Alter von 32 und 25 Jahren gingen Mitten durch das Transparent. Dabei kam einer der Plakathalter zu Fall und verletzte sich leicht. Daraufhin wurden die beiden Akteure von der anwesenden Polizei festgenommen. Zwei weitere Personen aus dem rechten Spektrum protestieren gegen die Festnahme so heftig, dass sie ebenfall festgenommen werden mussten. Bei den Festnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. ... (..)
http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b-2ee1-4630-8ac3-37b4deea650e&Id=55831

Linker Humor:
Wie macht man aus einem 'gingen Mitten durch das Transparent' ein 'Rechtsextremistischen' Gewaltakt ...

.

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03.03.2013 13:38 Uhr

Alors ! Wasele ! will uns de Albert Ulmer !!

Mit soinem - Linker (extremer) Humor? – also sagen !!!???,

dass selle Rechten so transparent blind sind !, dass se netemol so oin linkes Demonstrationsplakat erkenne könne !, so dass se oifach durchlaufe un dabei au noch oinen der Plakatträger umgerissen haben !, der sich do beim Sturz leicht verletzte !!!????,

dass die also deshalb gar net sofort wieder brav vor Stalingrad verrecken könnten !- selbst wenn die des wollten !! - , wenn irgend ein Führerlein es ihnen befiehlt !!!, alldieweil die schon längst zuvor bei der erfolglosen Blinden-Suche nach Stalingrad verrecken würden !, wenn ihnen die Russen nicht aus reiner Menschenliebe das verrecken ersparen würden !!!?????

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(c-u-p !) !!!

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Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

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03.03.2013 13:13 Uhr

Linker (extremer) Humor?

Die Überschrift lautet:
(..) Rechtsextreme gehen gewaltsam gegen Anti-Nazi-Demo vor (..)

Im Artikel zu lesen:
(..) Ein Polizist und ein Versammlungsteilnehmer wurden sogar leicht verletzt, nachdem zwei als Rechtsradikale bekannte junge Männer auf zwei Versammlungsteilnehmer, die ein Plakat hielten, zurannten und „mitten durch das Transparent gingen“, wie die Polizei später mitteilte. Dabei wurde einer der Plakatträger umgerissen und verletzte sich beim Sturz leicht. (..)

Der Gewaltakt bestand also darin "mitten durch das Transparent zu gehen"?

Glückliche Fügung, das keine Linksextremisten am Werk waren:
(..) Linke Gewalttäter attackieren die Beamten an den Absperrungen mit Tränengas und verschiedenen Gegenständen. Die Bilanz am Abend: 28 verletzte Polizisten, 101 Ingewahrsamnahmen und neun Festnahmen – alles Personen aus dem linken Spektrum. (,,)
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neonazi-demo-goeppingen-im-ausnahmezustand.45e8c3a3-962f-4ef4-a021-56ef875227ca.html

.

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03.03.2013 11:22 Uhr

03.03.2013 10:19 Uhr

Disziplin und Emotion

Wenn ganz normale Menschen, mit dem geballten Schwachsinn von Naziparolen konfrontiert werden, sind Emotionen vorhersehbar, die nur schwer von den Polizeikräften geleitet werden können.
Anders dagegen die gefühlsarmen, kalt kalkulierten Aktionisten aus der rechts-nationale Szene.
Diese armen unverstanden Kämpfer einer Minderheitsmeinung sind dagegen gut diszpliniert und würden sofort wieder brav vor Stalingrad verrecken, wenn irgend ein Führerlein es ihnen befiehlt.
Die wenig demokratischen Rattenfänger aus dem ganz rechten Lager haben es bei vielen von der Regierungs- und Europapolitik enttäuschten Menschen nicht schwer, die Fehler des Systems als Lockmittel zu nutzen. Das ist verständlich und menschlich.
Doch die Lösungsvorschläge dieser Rattenfänger sind das Gefährliche.
Diktatorischer Nationalismus und Abbau von Minderheitsrechten haben noch nie ein friedliches Zusammenleben ermöglicht.
Unsere Demokratie mag nicht vollkommen sein, aber wir hatten nie etwas Besseres!

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03.03.2013 09:12 Uhr

Zum Glück "nur" rechte Gewalttäter,

sonst wäre es wieder ein Einsatz mit dutzenden z. T. schwer verletzter Polizeibeamten mit 700.000,-EUR Geldkosten, und beträchtlichen Sachschäden an Privateigentum geworden zwinkern

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