Lützner muss nochmal ran
Böblingen.
Es hat nicht ganz gereicht: Zwar konnte sich der Süßener Schultes Wolfgang Lützner (49) bei der Oberbürgermeisterwahl in Böblingen klar von seinem schärfsten Konkurrenten Andreas Paust (48) absetzen, dennoch ist am 21. Februar ein zweiter Wahlgang erforderlich. CDU-Mitglied Lützner kam auf 46,1 Prozent der abgegebenen Stimmen, für den von SPD und Grünen unterstützten Paust votierten 35,5 Prozent der Wähler. Kandidat Johannes Söhner (44) brachte es auf 16,9, Mahmoud Schlather (48) auf 1,3 Prozent. Damit ist klar, dass der zweite Wahlgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lützner und Paust werden wird. Der Süßener Bürgermeister klang gestern Abend nicht niedergeschlagen, hat er nun doch auch gute Voraussetzungen für die zweite Runde. Vor der gestrigen Wahl habe er keinen Tipp abgeben wollen: "Ich hatte nicht spekuliert, aber hoffen darf man immer." Wie er seinen weiteren Wahlkampf gestaltet, weiß er aber noch nicht genau: "Das wird morgen entschieden. Heute wird erst mal mit den Wahlhelfern gefeiert." Eines war ihm allerdings klar: "Ich werde zwei Wochen hart arbeiten und dann gewinnen." Oberbürgermeister der 47 000 Einwohner zählenden Kreisstadt Böblingen war seither Alexander Vogelgsang (SPD), der aus Altersgründen aus dem Amt scheidet. dh
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08.02.2010
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