KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

Mit Goethe auf Sizilien

Auf Einladung von Professor Amoroso zitierte Barbara Reik dessen Wunschtexte von Schiller und Goethe im antiken Theater von Tindari, Provinz Messina, Sizilien. Nachdem eine Stunde lang vor Sonnenaufgang Klassik vom feinsten auf italienisch rezitiert worden war, deklamierte die Göppinger Tai Chi Lehrerin und Autorin nach einer kurzen Fächer Performance "Wozu in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah . . ." von Wolfgang von Goethe. Die Überraschung gelang der Göppingerin mit der Verbindung von Schwert Tai Chi und der Ballade "die Bürgschaft" von Friedrich Schiller.

Nach ihrem mit lautem Beifall bedachten Auftritt wurde Barbara Reik mehrfach aufgefordert, die deutschen Texte zu übersetzen. Mit Unterstützung von Mariella Modica, Hairstylistin aus Göppingen, und den eigenen Englisch-Kenntnissen, konnte diesem Wunsch zweisprachig entsprochen werden.

Immer wieder sonntags

Vor einem großen Auftritt stehen die Geschwister Popp aus Dischingen, die letzten Sonntag im Kurpark Bad Boll zu hören waren: Sie gehen jetzt am Sonntag in der Musiksendung "Immer wieder sonntags" ins Rennen um den Titel des "Sommerkönigs", den diese beliebte Musiksendung zu vergeben hat. Ihr Titel: "Hey heut heizen wir dem Sommer ein". Erst vorgestern haben die jungen Musikanten aus Dischingen im Kreis Heidenheim erfahren, dass sie für die Schlusssendung dieses Jahres vorgesehen sind. Schon morgen Abend wollen sie im Europapark Rust eintreffen, wo der musikalische Nachwuchswettbewerb dann am Sonntag live ausgestrahlt wird - nebst einem Zusammenschnitt aller 14 Sendungen aus diesem Jahr. Über den Sieger stimmen die Zuschauer per Telefon ab. Die Sendung läuft in der ARD von 10 bis 11.30 Uhr.

Engagierter Jubilar

Im besten Alter befindet sich laut Vorstandskollege Matthias Bär der Vorstandsvorsitzende der Göppinger Wilhelmshilfe, Herbert Nill, der jetzt im Kreise seiner Mitarbeiter und zahlreichen weiteren geladenen Gästen seinen 60. Geburtstag feierte. Die Qualifikation zum "Best-Ager", wie es Bär formulierte, gründe nicht zuletzt auf den geistigen Anforderungen, die die Arbeit in der Wilhelmshilfe tagtäglich an Nill stelle. Auch Hans-Jörg Schädler als Vorsitzender des Aufsichtsrats des Vereins, der insgesamt rund 1000 Menschen mit 650 Mitarbeitern betreut, würdigte das Engagement des Jubilars: "Nach 24 Jahren als Geschäftsführer, Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender beim Verein Wilhelmshilfe, dürfen Sie am heutigen Tag zurecht mit Stolz auf "Ihre" Wilhelmshilfe als dem größten Träger der Altenhilfe in Stadt und Kreis Göppingen blicken. Sie ist nicht zuletzt auch Ihr Werk." Für den musikalischen Rahmen sorgte in bewährter schwungvoller Weise Jürgen Rothfuß am Klavier.


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02.09.2010

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