Fluss lockte viele Besucher an
Kreis Göppingen. Das Ausstellungsprojekt "Die Fils" zog im vergangenen Jahr fast 12 000 Menschen in die Museen im Kreis. Karl-Heinz Rueß zog nun eine positive Bilanz.
"Es passte einfach alles zusammen", sagte der Göppinger Stadtarchivar Karl-Heinz Rueß in seiner Bilanz zum Ausstellungsprojekt "Die Fils". Die Archive und Museen im Kreis Göppingen stellten im vergangenen Jahr den heimischen Fluss in den Mittelpunkt. Zum Thema entstanden fünf Ausstellungen, ein Film sowie ein kulturgeschichtliches Lesebuch. Zusätzlich wurden 30 Begleitveranstaltungen wie beispielsweise Vorträge oder Erkundungstouren angeboten. Zum Abschluss des Projekts haben die Veranstalter nun eine positive Bilanz gezogen.
Die Lebensader des Heimatraums sollte mit all ihren Facetten dargestellt werden. Für dieses Projekt hatten sich das Städtische Museum im Alten Bau Geislingen, der Storchen sowie das Naturkundliche Museum in Göppingen, das Stadtmuseum Alte Post in Ebersbach, das Kreisarchiv und die Kreisarchäologie zusammengeschlossen.
Die einzelnen Ausstellungen kamen gut an, die Veranstalter sind zufrieden. Alles zusammengerechnet, wurden fast 12 000 Besucher gezählt, das Buch über die Fils ist inzwischen fast ausverkauft, und auch die Begleitveranstaltungen waren gut besucht, wie Rueß, der Sprecher der Projektgruppe, jetzt im Ausschuss für Kultur und Sport der Stadt Göppingen ausführte. "Es war eine ordentliche Resonanz."
Ein wichtiges Element des Konzepts sei der Film "Vom Ursprung bis zur Mündung" gewesen, der im Rahmen jeder Ausstellung gezeigt wurde. Der von Rainer Wälde hergestellte Film habe eine inhaltliche Klammer zwischen den Expositionen gebildet und, so Rueß, "guten Anklang" gefunden. Es sei zudem leichter gewesen als sonst, Gelder für das Projekt zu bekommen. Unter den 15 Förderern waren unter anderem auch Banken und Vereine. "Ihnen war es wichtig, weit im Kreis herumzukommen", meinte Karl-Heinz Rueß. Das sei mit einem Konzept, das an verschiedenen Standorten zum Tragen komme, natürlich der Fall gewesen. "Wir sind auch besser ins Gespräch gekommen, weil das Thema Fils viele Anknüpfungspunkte bietet."
Rueß resümierte abschließend: "Die Archive und Museen haben nicht nur die Heimatkunde im eigentlichen Sinne gefördert, sondern auch einen Beitrag zum Kulturtourismus im Filstal und zur Stärkung der Bürgeridentität im Landkreis Göppingen geleistet."
Info Restexemplare des Begleitbuches zum Filsjubiläum "Die Fils: Fluss - Landschaften - Menschen" sind
im Alten Bau in Geislingen erhältlich. Öffnungszeiten: Di. bis So. von
14 bis 17 Uhr.
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Autor: CHRISTINE BÖHM | 10.02.2012
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Immer schon war die Fils nicht nur Lebensader, Beförderungsmittel und Wirtschaftsfaktor, sondern auch Ort der Begegnung und des Freizeitvergnügens. Das Foto aus dem Jahre 1933 zeigt Schlittschuhläufer auf der Fils in Deggingen. Foto: Fritz Darcis
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