Felix Müller lobt Diözese
Kreis Göppingen.
"Es ist schlimm, das tut weh und trifft uns im Kern." So kommentiert Dekanatsreferent Felix Müller die vielen Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern durch katholische Geistliche, die jetzt bekannt werden. Die Glaubwürdigkeit der Kirche leide dadurch, befürchtet er. Selbstverständlich müssten alle Fälle aufgearbeitet werden. Hier sei die Diözese vorbildlich, indem sie mit Robert Antretter einen Externen hinzugezogen habe. Müller ist es nicht bekannt, dass die Enthüllungen zu mehr Kirchenaustritten im Dekanat geführt hätten. "Kirche und Gemeinde werden vor Ort anders erlebt", sagt er. Entscheidend seien die dort aktiven Personen, die der Gemeinde ein Gesicht geben. Wer nun aus der katholischen Kirche austrete, habe das wohl ohnehin vorgehabt, die aktuellen Missbrauchsfälle seien da noch der letzte Anlass, mutmaßt Müller. rod
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar
22.03.2010
| Artikel twittern |
|
|
MEISTGELESENE ARTIKEL
Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik
Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr
Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe
Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr
Inferno in der Hechinger Altstadt
Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr
Hechinger Brandruinen qualmen noch
Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr
Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell
Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

ZURÜCK