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CDU kritisiert Absenkung des Wahlalters

Die CDU-Landtagsabgeordneten Dietrich Birk und Nicole Razavi sehen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre kritisch und lehnen die vorliegenden Pläne der grün-roten Landesregierung ab. "Junge Menschen an Politik teilhaben zu lassen und sie damit vertraut zu machen, ist wichtig.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Dietrich Birk und Nicole Razavi sehen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre kritisch und lehnen die vorliegenden Pläne der grün-roten Landesregierung ab. "Junge Menschen an Politik teilhaben zu lassen und sie damit vertraut zu machen, ist wichtig. Dies jedoch mit einem Kommunalwahlrecht ab 16 erreichen zu wollen ist der falsche Weg", meint Birk und seine Parteikollegin Razavi ergänzt, dass die Landesregierung mit ihrem Vorstoß nicht bedacht habe, dass zu einem aktiven auch ein passives Wahlrecht gehöre.

Die Absenkung des Wahlalters auf kommunaler Ebene sei unausgegoren und vermittle den Jugendlichen ein falsches Demokratieverständnis. Jede Wahl sei auch mit viel Verantwortung verbunden. "Eine Wahl ist nicht nur mit Rechten, sondern auch mit Pflichten verbunden. Das Wahlalter an die Volljährigkeit zu koppeln ist logisch und geboten. Wer mit 16 Jahren volle Rechte bekommen soll, muss dann auch die vollen Pflichten wahrnehmen", so die CDU-Abgeordneten in ihrer Mitteilung weiter.

Empirische Untersuchungen zeigten, dass die Einführung des Wahlrechts ab 16 nicht zu einem höheren politischen Interesse der Altersgruppe führe, so Birk weiter. "Wir wollen lieber die Ansprache- und Mitwirkungsmöglichkeiten von Jugendlichen im Rahmen der Jugendgemeinderäte stärken."

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