Stadt reagiert auf starke Nachfrage

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Der Brief, der dieser Tage ins Haus flatterte, war ein Schock für Regina Pietzarek. Ihr Sohn Ben wird im September eingeschult und die berufstätige Eislingerin hat den Jungen für die Nachmittagsbetreuung an der Schillerschule angemeldet. Fristgerecht habe sie den Antrag eingereicht, betont Pietzarek, und doch erhielt sie eine Absage.

Das Angebot sei überbucht, lautete die Auskunft der Stadtverwaltung, an die sich die empörte Mutter in ihrer Verzweiflung wandte. „Ich habe darauf vertraut, dass mein Kind an der Betreuung teilnehmen kann“, sagt Pietzarek, die in Wäschenbeuren arbeitet und deshalb darauf angewiesen ist, dass ihr Kind einen Betreuungsplatz erhält.

Inzwischen ist Regina Piet­zarek wieder entspannter. Denn mittlerweile hat sie die Auskunft erhalten, dass ihr Sohn die Nachmittagsbetreuung besuchen kann, jedoch erst ab Oktober. Weil die Nachfrage nach Betreuungsplätzen die vorhandenen Kapazitäten an der Schillerschule übersteigt, würden derzeit Räume umgebaut und neue Plätze eingerichtet, die zum Schulbeginn jedoch noch nicht fertiggestellt seien, erklärt Petra Grus, die bei der der Stadtverwaltung für Bildung und Betreuung zuständig ist.

Derzeit gibt es an der auf zwei Standorte verteilten Grundschule – Klasse 1 und 2 sind in der Bismarckstraße, 3 und 4 im Schulzentrum Ösch – 100 in der Bis­marckstraße angesiedelte Betreuungsplätze. 30 weitere Plätze entstehen nun am Schulzentrum Ösch. So bald der Ausbau Anfang Oktober abgeschlossen sei, so Grus, können die Dritt- und Viertklässler an der Schillerschule im Ösch betreut werden. „Wir können dann alle versorgen, die sich rechtzeitig angemeldet haben, auch jene, die momentan auf der Warteliste stehen“, erklärt Grus. Wenn alle, die sich rechtzeitig angemeldet haben, versorgt seien und noch freie Plätze übrig sind, kämen auch Nachzügler zum Zug.

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