Saurier als Flaschenöffner

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Bin sprachlos“, „alle Achtung“, „ganz toll“ – das Lob, das Thea Heinzler von Andreas Cerrotta (Freie Wähler), Holger Haas (Grüne) und Peter Ritz (SPD) erhalten hat, spiegelt die Anerkennung des Gemeinderats für die bisherige Arbeit und das anstehende Programm der Eislinger Fachkraft für Stadtmarketing wider. Die 25-Jährige ist erst seit November für das Innenstadtmarketing zuständig und hat sich „sehr schnell in die Materie eingearbeitet“, stellte Klaus Heininger fest. „Sie hat viel Schwung rein gebracht, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätte“, sagte der Oberbürgermeister, als Heinzler am Montagabend ihre Jahresplanung vorstellte.

Kontinuität in die Umsetzung der Marketingpläne zu bringen, sei besonders wichtig, sagte die Expertin, die einen Masterabschluss in Stadt- und Regionalentwicklung hat. Heinzlers Vorgänger Sebastian Vetter war nur etwa ein Jahr im Amt. Um erfolgreich zu arbeiten, gelte es, die richtigen Fragen zu stellen und sich an den Bedürfnissen des Marktes auszurichten, kündigte sie an.

Im laufenden Jahr setzt sie verschiedene Projekte fort und ein paar neue Akzente. Die Aktionen sollen einheitlich gestaltet werden, um den Wiedererkennungswert zu steigern. Der Runde Tisch Innenstadt hat sich unter ihrer Ägide erstmals Mitte Januar getroffen. Um das Thema „Roter Faden“ für die Innenstadt zu vertiefen, wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Der „Runde Tisch“ soll sich künftig vierteljährlich treffen.

Thea Heinzler kümmert sich zudem um leer stehende Gewerbeimmobilien in Eislingen. Ein Leerstandskataster hat sie am Montag den Gemeinderatsfraktionen übergeben. Sie will nun die Eigentümer in Veranstaltungen im erfolgreichen Umgang mit den Leerständen schulen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Programm „100 Bänke für Eislingen“. Dabei geht es um Bänke für die Innenstadt, die Wohngebiete und den Außenbereich.

Wie die Sitzgelegenheiten fürs Zentrum aussehen sollen, ist rund ums Rathaus zu sehen. OB Heininger strebt an, dort die Steinbänke zu ersetzen, die seien nämlich meist zu kalt, um sich darauf zu setzen. Die Bürger können nun Vorschläge machen, wohin Bänke kommen sollen. Die Stadt hofft auch, dass die eine oder andere Sitzgelegenheit Sponsoren findet. Holger Haas regte an, über besondere Formen von Sitzmöbeln nachzudenken.

Das Erkennungszeichen des Stadtmarketings ist der Eislinger Fischsaurier. Es soll konsequenter verwendet werden. Um das Maskottchen populärer zu machen, wurden ein Badetier und ein Flaschenöffner im Saurierstil als Werbeartikel entworfen. Die Produkte werden derzeit noch produziert. „Schließlich ist er unser Erkennungszeichen. Dafür muss man ihn auch kennen“, meint Heinzler.

Jetzt komme die Phase, in der aktiv die Bürger mit ins Boot geholt werden sollen, kündigte Heininger an. Er erwarte, dass es die Stadtmanagerin schafft, dass alle Akteure an einem Strang ziehen, erklärte Manfred Strohm (CDU).

Gestaltung Unter „Eislingen blüht auf“ können sich Gärtnereien präsentieren. Zudem wird im Sommer auf dem Lutherplatz eine Fläche angelegt, auf der „gegärtnert“ werden kann.

Themenwoche Im Rahmen einer thematisch belegten Woche können sich  Gewerbetreibende präsentieren.

Konzerte Beim Filstalrock werden an fünf Donnerstagen im August Bands im Schlosspark auftreten.

Internet Die Homepage der Stadt soll überarbeitet werden.

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