„Drei Kaiser“: Verkaufsphase für Neubauten beginnt

Für die Neubauten auf dem Gelände des früheren Eislinger Polizeireviers beginnt jetzt die Verkaufsphase. Das Projekt wird unter dem Titel „Drei Kaiser“ vermarktet.

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So sollen nach der Darstellung der Vermarkter die drei Gebäude aussehen. Grafik: Marquardt Immobilien  Foto: 

Drei Kaiser“ soll das Wohnquartier heißen, das auf dem Gelände beim ehemaligen Polizeirevier in Eislingen errichtet wird. Die Firma Marquardt Immobilien wird zwischen Mühlbachstraße und Hirschkreuzung an der zurückgebauten Stuttgarter Straße drei Wohn- und Geschäftshäuser errichten, kündigt das Unternehmen an. Die Gebäude, die das Göppinger Architekturbüro Peter Welz entworfen hat, sollen bis Herbst 2019 fertig sein.  Der Eislinger Gemeinderat hatte die Fläche an die Immobilienfirma aus Herrenberg verkauft. Die alten Gebäude wurden zuvor abgerissen. „Uns hat vor allem die moderne Formensprache und frische Architektur bei den bisher umgesetzten Projekten von Marquardt Immobilien überzeugt“, begründet Oberbürgermeister Klaus Heininger die Entscheidung.

Nachdem im Frühjahr die Stuttgarter Straße zurückgebaut wurde, geht das Unternehmen jetzt offiziell an den Markt und hat dem Quartier den Namen gegeben, der an die Dreikaiserberge erinnert. Die drei Gebäude werden etwa 1800 Quadratmeter (qm) Wohn- und rund 700 qm Einzelhandelsfläche bekommen. In den 21 Wohnungen verteilen sich zwischen 50 und 150 qm auf zwei bis vier Zimmer, davon vier Dachterrassenwohnungen. Im Erdgeschoss soll kleinteiliger Einzelhandel auf Flächen von 130 bis 220 qm angesiedelt werden. Die Stellplätze für die künftigen Bewohner des Quartiers befinden sich in einer unter dem Grundstück liegenden Tiefgarage.

„Schon im Vorfeld des Verkaufsstarts verzeichneten wir großes Interesse am Projekt“, freut sich Geschäftsführer Joachim Marquardt. Das Konzept sei  stimmig: Zentrale Lage, moderne Architektur und helle Wohnräume. Von West nach Ost reihen sich die drei Häuser in aufgelockerter Bebauung aneinander. Sie gestatten Durchblicke und eröffnen Aufenthaltsräume im Grünen. Die Immobilienfirma betont die Vorzüge der Architektur: Es werde viel Licht und Transparenz geboten, bodentiefe Fenster, Freiflächen und Dachterrassen.

Die Bauträger rechnen mit Kosten von etwa acht Millionen Euro. Nach Einschätzung von Bürgermeister Jürgen Gröger werden die Wohnungen stark gefragt sein. Schon seit langem lägen viele Nachfragen vor.

Umzug Nachdem im Februar das neue Eislinger Polizeirevier in Betrieb ging, stand das Altgebäude einige Jahre leer. Es wurde zusammen mit dem Nachbarhaus im Winter 2013/14 abgerissen.

Nutzung Ein erster Anlauf, dort eine neue Nutzung mit Wohnungen und medizinischer Versorgung zu finden, ist vor einigen Jahren gescheitert. Im Herbst 2016 hat sich Marquardt Immobilien um das städtische Grundstück beworben. 

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