Fehler der Vergangenheit rächen sich

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Der hohe Druck auf dem Wohnungsmarkt führt zum wachsendem Bedarf nach Unterkünften für von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen, berichtete Klaus Heininger dem Eislinger Gemeinderat. Der Oberbürgermeister hat auch darauf hingewiesen, dass Flüchtlinge, die die  Gemeinschaftsunterkunft verlassen müssen, zusätzlich die Nachfrage nach günstigen Wohnungen erhöhen. In Eislingen sei es aber bisher gelungen, anerkannte Asylbewerber auf dem Wohnungsmarkt unterzubringen. Das funktioniere, „weil wir einen engagierten Arbeitskreis Asyl haben“.

In Eislingen stehen 20 Wohneinheiten zur Unterbringung von Obdachlosen zur Verfügung. Darunter zwei Vierzimmer- und eine Fünfzimmer-Wohnung.  Die sechs Einraumcontainer, die es auch gibt, sind wegen des Brandes am 14. Januar nicht bewohnbar. Alle sechs Container waren belegt. Die Personen konnten anderweitig untergebracht werden, berichtet die Verwaltung.

In Eislingen sind derzeit 44 Personen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit auf die Stadt angewiesen. Vier der sechs untergebrachten Familien bestehen aus alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern.

Aus Sicht der Stadtverwaltung bleibt es eine Herausforderung, genügend günstige Wohnungen bereit zu stellen. Beim geplanten sozialen Wohnungsbau an der Holzheimer Straße warte die Stadt auf die Baugenehmigung. Auch an der Ulmer Straße soll gebaut werden. „Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Man kann die Fehler der letzten Jahre nicht so schnell kompensieren“, erklärte der OB. Zudem mache das Baurecht das Bauen komplizierter und teurer.

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