Die Suche nach guten Ideen

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Die Fils erlebbar machen, den Fluss ins Stadtbild zu integrieren, dort aber auch attraktiven Wohnraum zu schaffen, ist das Ziel der städtebaulichen Entwicklung für das  Haug-Areal in Eislingen. Nachdem es der  Stadt gelungen ist, das Firmengelände zu kaufen, soll ermittelt werden, wie es weiter geht.

Verwaltung und Gemeinderat  setzen auf Vorschläge mit Qualität. Dabei müsse der Städtebau im Mittelpunkt stehen. Es gehe zwar auch um die Erlebbarkeit der Fils, meinte Heininger. Der Wettbewerb müsse aber auch die Aufwertung des Kronenmarkts bringen. Neben den Grünanlagen gehe es um den Schwerpunkt Wohnen. Der OB sprach das Ziel der Erkenntnis so deutlich an, weil er Zweifel hat, ob der vom Architekten Gerd Grohe vorgeschlagene Weg der richtige ist. Die Stadt hat das Stuttgarter Büro „Kohler, Grohe“ mit der Betreuung des anstehenden Wettbewerbs für das Gebiet beauftragt. Gerd Grohe schlägt einen zwei­stufigen Wettbewerb vor, weil er sich davon bessere Vorschläge erhofft. Wegen des Baubooms sei bei einem städtebaulichen Wettbewerb mit eher geringem Interesse von Architekten zu rechnen. Daher soll erst ein offener Realisierungswettbewerb von Landschaftsplanern gewählt werden, schlägt Grohe vor. Der soll anspruchsvolle Ideen bringen. Auf dieser Basis würde dann ein architektonisches Investorenverfahren folgen. Der OB würde lieber auf Städteplaner setzen, die Stadträte hatten unterschiedliche Einschätzungen. Daher wird eine Voruntersuchung vorgeschaltet, bevor ein Wettbewerb vorbereitet wird. „Ich denke, die Zeit haben wir, um uns heranzutasten“, sagte der OB. Daniel Grupp

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