"Wir lesen mini"-Reporter interviewen Oberbürgermeister

Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer.

|
Vorherige Inhalte
  • Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer. 1/3
    Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer. Foto: 
  • Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer. 2/3
    Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer. Foto: 
  • Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer. 3/3
    Der katholische Kindergarten St. Johannes bekam vor kurzem Besuch vom Geislinger Oberbürgermeister. Die "Wir lesen mini"-Reporter nutzten die Gelegenheit und interviewten Frank Dehmer. Foto: 
Nächste Inhalte

Die heutige Chefreporterin Lara begrüßt alle im Konferenzraum und fragt Frank Dehmer zu Beginn: Willst du Wasser trinken?

FRANK DEHMER: Ja, das ist schön, dass ihr mich nach Wasser fragt. Sonst will man mir immer Kaffee oder Tee anbieten, und dabei mag ich doch keinen Kaffee und keinen Tee!

*

Nach einem großen Schluck aus dem bereitgestellten Glas kann dann das eigentliche Interview beginnen.

*

Joel: Wie ist dein Nachname?

Dehmer, ich habe aber auch einen Vornamen, der ist Frank - ich heiße Frank Dehmer.

Selina: Wo wohnst du?

In Kuchen.

Ivy: Hast du auch Kinder?

Ja, zwei Kinder: Eine Tochter, die ist 21 Jahre, und einen Sohn, der ist 16 Jahre.

Petra R.: Wie geht es dir heute?

Gut, das ist ja hier heute ein angenehmer Termin.

Joel: Wo ist deine Arbeit?

Die ist in der Fußgängerzone, im Rathaus.

Petra K.: Hast du einen Tisch bei deiner Arbeit?

Ja, ich habe sogar einen großen Tisch, da passt der Computer darauf. Außerdem liegen die Mappe zum Unterschreiben und meine Post darauf. Einen kleineren Tisch habe ich auch noch für Besuch und Gespräche.

Leona: Arbeitest du an einem Tablet?

Nein, am Schreibtisch nur mit dem Computer.

Eymen: Hast du einen Hammer, mit dem man auf ein Holz auf dem Tisch schlägt?

Ich habe zu Hause einen Hammer, um Nägel in die Wand zu schlagen. Bei der Arbeit habe ich tatsächlich auch einen Hammer, aber im Schrank. Den haben Freunde mir geschenkt, als ich Oberbürgermeister wurde, damit ich mal auf den Tisch hauen kann. Den brauche ich aber nicht wirklich. Damit mal wieder Ruhe herrscht, nehme ich einen Kugelschreiber und klopfe einfach an ein Glas, das reicht schon, damit alle wieder aufpassen.

Joel: Was machst du den ganzen Tag bei deiner Arbeit?

Lesen, Schreiben, außerdem habe ich Termine, führe Gespräche mit den Mitarbeitern oder mit den Bürgern.

Joel: Gehst du zum Mittagessen nach Hause?

Nein, ich gehe nicht nach Hause, das ist zu weit zum Fahren. Und eigentlich mache ich was, das gar nicht gesund ist: Ich esse meist nur kurz etwas im Büro oder gar nichts. Ich nutze die Mittagspause, um meine Post zu machen oder E-Mails zu beantworten.

Ivy: Schläfst du bei der Arbeit?

Nein, das wäre aber eine schöne Arbeit, wenn man da schlafen könnte.

Altay: Und wenn du krank bist, wer macht dann deine Arbeit?

Bisher war ich fast nicht krank, toi, toi, toi. Ich war seit eineinhalb Jahren erst zwei Tage krank. Wenn ich nur kurz krank bin, werden Termine verlegt. Ansonsten gibt es im Gemeinderat von jeder Fraktion einen Stellvertreter, der mich vertritt.

Lara: Schaust du auch die Zeitung an?

Ja, jeden Tag, aber nicht immer gern. Manchmal stehen auch Sachen drin, die mir nicht gefallen. Ich lese aber auch andere Zeitungen, zum Beispiel die NWZ - manchmal erst abends - so hat man zu einem Thema die Meinung von mehreren Menschen.

Lara: Hast du den Artikel vom Kindergarten St. Johannes in der Zeitung auch gesehen und gelesen?

Ja!

Angelina: Was machst du, wenn du nicht als Oberbürgermeister arbeitest?

Unter der Woche komme ich meist sehr spät nach Hause, da hab ich nicht mehr viel Zeit. Ansonsten habe ich zu Hause meine Familie - meine Frau und meinen Sohn, meine Tochter ist gerade im Ausland. Ich spiele manchmal Handball, mache gerne Sport wie Skifahren, Wandern, Fahrrad fahren.

Leona: Warst du schon mal am Ostlandkreuz oder auf dem Helfenstein?

Ja, da war ich schon ganz oft. Ich bin ja in Geislingen aufgewachsen, bin in den Zillerstall-Kindergarten gegangen und in die Einsteinschule und war mit meinen Eltern hier viel unterwegs.

Joel: Magst du Star Wars? Kennst du Lichtschwerter?

Nein, das mag ich nicht, und ich kenne auch keine Lichtschwerter.

Herr Dehmer, vielen Dank für Ihr Kommen und das Interview. Vielleicht können wir uns bald auch mal Ihre Räume im Rathaus anschauen.

"Wir lesen mini"-Reporter

Das sind die "Wir lesen mini"-Reporter des Geislinger Kindergartens St. Johannes: Leona, Angelina, Petra, Joel, Selina, Eymen, Lara, Petra, Altay und Ivy mit ihrer Erzieherin Heike Kunz-Biegert.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Umweltbundesamt fordert klare Regeln für Müllofen

Darf in Göppingen mehr Müll verbrannt werden, als in der Genehmigung steht? Bundesamt schätzt die Rechtslage anders ein als das Regierungspräsidium. weiter lesen