Mit viel Elan in den EHF-Cup

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Die sportliche Führung mit Christian Schöne (links) und Trainer Magnus Andersson peilt in der kommenden Saison Rang sechs an. Diese Platzierung würde aller Wahrscheinlichkeit nach für die EHF-Pokal-Qualifikation reichen.  Foto: 

Für die in Kürze beginnende Saison in der Handball-Bundesliga haben sich die Profis von Frisch Auf Göppingen einiges vorgenommen: Mit dem Erreichen des angepeilten sechsten Platzes wollen sich die Grün-Weißen erneut für den EHF-Pokalwettbewerb qualifizieren. „Das ist ein ehrgeiziges und anspruchsvolles Ziel“, erklärt Geschäftsführer Gerd Hofele, „aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir sind durch unsere Neuzugänge jetzt breiter aufgestellt“, ist Hofele überzeugt. Mit den beiden neuen Kreisläufern Kresimir Kozina und Jacob Bagersted, ­Linksaußen Joscha Ritterbach und Regisseur Allan Damgaard schielen die Göppinger nach dem enttäuschenden zehnten Platz in der Vorsaison Richtung oberes Tabellendrittel.

Dabei kommt dem Start in die neue Spielzeit eine große Bedeutung zu, sagen Coach Magnus Andersson und Linkshänder ­Adrian Pfahl, der gemeinsam mit Tim Kneule, Daniel Fontaine und dem neuen Kapitän Zarko Sesum den Mannschaftsrat bildet, unisono: „Wir müssen von Anfang an brennen, das ist das wichtigste“, fordert Pfahl. „Wenn wir, wie in der vergangenen Saison geschehen, gleich eine hohe Niederlage kassieren, kommt schnell Unsicherheit rein und das Selbstvertrauen schwindet“, warnt Andersson.

Finanziell bewegen sich die Göppinger weiterhin auf Rekordniveau: Der Etat ist mit 5,2 Millionen Euro genauso hoch wie in der vergangenen Spielzeit. Und das, obwohl der Zuschauerschnitt in den vergangenen Jahren kontinuierlich sank und für die neue Saison erst 3000 Dauerkarten verkauft wurden – 350 weniger als vor der Spielzeit 2016/2017. Dieser Rückgang werde jedoch zum Teil durch den neuen Fernsehvertrag mit Sky, ARD und ZDF wieder aufgefangen. „Durch die vermehrte TV-Präsenz ergeben sich Chancen für ein größeres Sponsoring“, hofft Hofele. Außerdem wolle man über den sportlichen Erfolg mehr Tickets an den Kassen verkaufen.

Mit einer neuen Struktur auf der Führungsebene möchte Frisch Auf die Professionalisierung vor­antreiben. Der bisherige Sportliche Leiter bei den Herren, Aleksandar Knezevic, hat seinen Job an den ehemaligen Kapitän Christian Schöne weitergegeben, steht den Profis aber laut Hofele für Sonderaufgaben im Bereich Sport weiterhin zur Verfügung, konzentriert sich jedoch auf seine Arbeit bei den Frisch-Auf-Frauen.

Schöne möchte jetzt die Rahmenbedingungen im Klub verbessern und als Leiter des Nachwuchscenters die Bindung zwischen den Jugendlichen und den Männern intensivieren. Zudem ist er für die Kaderplanung verantwortlich. „Das ist eine spannende Geschichte und eine große ­Herausforderung“, bekennt der ehemalige Nationalspieler. Für die in zwei Wochen beginnende Saison nimmt er das Profiteam in die Pflicht: „Die Mannschaft muss mit der gleichen Mentalität auftreten wie zum Ende der vergangenen Saison. Außerdem muss sie mehr Emotionen zeigen.“

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