Eine einzige Führung reicht FSG zum Sieg

Die Handballfrauen der FSG Donzdorf/Geislingen feiern mit dem schwer erkämpften 26:25 gegen Muggensturm den ersten Saisonsieg in der Oberliga.

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Kristin Engelmann lässt sich von der Muggensturmer Abwehrspielerin nicht aufhalten und kommt zum Wurf.  Foto: 

Nur ein einziges Mal ging die FSG Donzdorf/Geislingen bei der Saisonpremiere in der Lautertalhalle gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim in Führung, das aber genügte, um den 26:25-Erfolg am Ende unter Dach und Fach zu bringen. Allerdings mussten die Anhänger der FSG lange bangen, denn ab dem 19:19 in der 40. Minute lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Abwehrreihen nur noch schwer zu überwinden waren. Damit hat die FSG ein ausgeglichenes Punktekonto, während der hoch eingeschätzte Aufsteiger überraschend weiter erfolglos bleibt.

Die Gastgeberinnen verschliefen den Start und lagen nach sechs Minuten bereits 1:4 hinten. Anja Heidinger und  Nicole Härringer mit zwei schönen Treffern von Rechtsaußen bescherten drei Minuten später den 4:4-Ausgleich. Die vor allem in der ersten Hälfte brandgefährliche Desiree Kolasinac konnte die FSG trotz offensiver Deckung nie ganz ausschalten. Vier ihrer insgesamt fünf Treffer erzielte sie in Durchgang eins, setzte aber auch geschickt ihre Mitspielerinnen in Szene, daher hechelte die FSG ständig einem Rückstand hinterher. Dem 10:12 nach 20 Minuten durch die ehemalige Bundesligaspielerin konterte Silke Lutz mit zwei Toren vom Kreis. Aber Nachlässigkeiten in der Defensive beim frühen Stören und beim Wurfblock machten es den Gästen leicht, zum 15:12 erneut davonzuziehen. Sabrina Clement und Anja Heidinger verkürzten bis zur Pause auf 15:16.

Beim Stand von 19:19 zehn Minuten nach dem Wechsel versuchten beide Mannschaften nochmal die Schlagzahl zu erhöhen. Sabrina Clement schränkte die Kreise von Kolasinac durch eine offensive Deckung fast vollständig ein, aber vorne verzweifelten die Gastgeberinnen auch an der sehr defensiv ausgerichteten Muggensturmer Deckung. Beim 20:21 setzte FSG-Trainer Hans-Jürgen Beutel auf die siebte Feldspielerin, aber Tore blieben weiterhin auf beiden Seiten Mangelware. In der Auszeit beim 25:25 fünf Minuten vor Schluss schien Trainer Beutel die richtigen Worte gefunden zu haben. Den ersten Wurf von Anja Heidinger entschärfte die Gästetorhüterin noch, aber gegen Marilena Costanzos Heber von Rechtsaußen war sie machtlos.

Die letzten beiden Minuten waren Hochspannung pur. Die FSG spielte geschickt, profitierte dann von zwei weiteren Zeitstrafen gegen die Gäste, die das jeweilige drohende Zeitspiel aufhoben. Am Ende ließen die Gastgeberinnen ihren Emotionen freien Lauf und feierten ihren schwer erarbeiteten ersten Heimerfolg.

FSG: Trzaska; Engelmann (2), Redieck (5), Heidinger (9), Siehler, Lutz (2), Klotzbücher, Mangold, Schreitmüller, Clement (1), Costanzo (5), Seele, Härringer (2).

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