Daimler steckt Millionenbetrag in chinesischen Händler

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Finanzchef Bodo Uebber. Foto: Soeren Stache/Archiv

Der Autobauer Daimler beteiligt sich an einem seiner großen chinesischen Händler. Mit einem Betrag im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich wolle sich der Dax-Konzern an dem Händler Lei Shing Hong beteiligen, sagte Finanzchef Bodo Uebber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag). Dafür sollen die Stuttgarter 15 Prozent der Anteile erhalten. Die Freigabe der maßgeblichen Kartellbehörden sei erteilt.

Lei Shing Hong hat zuletzt 120 000 Mercedes-Autos verkauft, so viele wie kein anderer Autohändler. Insgesamt betreibt LSH rund 300 Autohäuser. „Uns geht es darum, diese Gruppe in ihrer weiteren Professionalisierung zu fördern“, sagte Uebber. Unter dem Namen Stern Auto ist das chinesische Unternehmen auch in Deutschland tätig, seit es vorigen Jahr die Mercedes-Niederlassungen Leipzig, Dresden, Magdeburg, Schwerin und Rostock übernommen hatte.

China ist Daimlers wichtigster Einzelmarkt, und derzeit auch der am schnellsten wachsende. In den bisherigen vier Monaten des Jahres erzielte das Unternehmen mit seiner Stammmarke Mercedes-Benz in dem Land ein Absatzplus von fast 37 Prozent.

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