Mattis warnt vor einer Eskalation der Nordkorea-Krise

|

US-Verteidigungsminister James Mattis hat mit deutlichen Worten vor einer Eskalation der Nordkorea-Krise gewarnt. „Wenn es auf eine militärische Lösung hinausliefe, wäre das in einem unglaublichen Maße tragisch“, sagte Mattis am Freitag in Washington.

„Deshalb bemühen wir uns gemeinsam mit der UN, China, Japan und Südkorea darum, einen Ausweg aus der Situation zu finden.“

Der Pentagon-Chef verurteilte den jüngsten Raketentest des nordkoreanischen Regimes vom Sonntag. „Sie wollen ganz eindeutig nicht zuhören.“ Allerdings habe es den Anschein, als zeigten Bemühungen der chinesischen Regierung Wirkung.

Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm hatte sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Die US-Regierung setzt derzeit verstärkt auf China und will, dass Peking den Druck gegenüber Pjöngjang erhöht.

Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim In Ryong sagte derweil, die USA müssten den seit dem Ende des Korea-Kriegs im Jahr 1953 geltenden Waffenstillstand durch einen Friedensvertrag ersetzen. Washington müsse zudem seine „feindliche Haltung“ gegenüber Nordkorea einstellen.

Ein Sprecher der US-Pazifikflotte bestätigte unterdessen, dass die USA den Flugzeugträger „USS Ronald Reagan“ in den westlichen Pazifik entsandt haben. Damit befinden sich nun zwei Flottenverbände in der Region. Der andere ist die „USS Carl Vinson“. Dieser Flugzeugträger war Ende April nach einer Serie von nordkoreanischen Raketentests in die Region geschickt worden.

Nach Angaben der US-Marine gibt es aber seit Jahren Doppeleinsätze von Flugzeugträgern im westlichen Pazifik. Die beiden Verbände operierten auch nicht in unmittelbarer Nähe voneinander, erklärte der Sprecher der Pazifikflotte.

Stars and Stripes

CNN

Bericht CNN

Kommentieren

Kommentare

19.05.2017 19:53 Uhr

Nur ein Gedankenexperiment?

Ein aktuelles Gedankenspiel: Würde Merkel auf Wunsch von Trump Deutschland in Mexiko, im Iran, in Syrien oder in Nord-Korea einmarschieren lassen?
Wir erinnern uns, dass sie 2003 als CDU-Vorsitzende und Oppositions-Führerin dem damaligen Kanzler Schröder in den Rücken gefallen ist und für die Teilnahme Deutschlands am Irak-Krieg plädiert hatte ("der Angriff auf den Irak sei eine unumgängliche Schadensbegrenzung", FAZ vom 27.3.2003). Übrigens hatte Frau Merkel das seinerzeitige, wie wir heute wissen, richtige Verhalten von Herrn Schröder in ihrer Bundestagsrede vom 13.9.2002 als den "schamlosesten Betrug am Wähler" denunziert! Welch eine Fehleinschätzung!
Die Frage ist nun: wird Merkel einem Trump die Stirn bieten? Die ersten Merkel-Statements im Hinblick auf die Einhaltung von Werten sind noch wenig konkret. Konkreter sind die willfährigen Aktionen ihrer Ministerin von der Leyen und ihres Koalitionspartners Seehofer.
Mein Bauchgefühl läßt nichts Gutes erwarten. Auch wenn ich sehe, wie Frau Merkel den anderen schlimmen Autokraten, Erdogan, hofiert. Da würde ich mich, wie damals bei Schröder, bei einem SPD-Kanzler besser aufgehoben fühlen!

https://youtu.be/a0iOQ2xjWlU
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

PS: Zum Glück läßt der aktuelle Zustand von Frau von der Leyen's Bundeswehr obiges Gedankenspiel absurd erscheinen. Aber ob das Merkel und Trump begreifen?

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Zugbegleiterin im Amstetten von Regionalbahn überrollt

Tödlich verunglückt ist eine Zugbegleiterin am Mittwoch am Bahnhof in Amstetten. Sie war zwischen Bahnsteigkante und eine anfahrende Regionalbahn geraten. weiter lesen