Zauberei beim Bürgerempfang

Bad Ditzenbach.  Viele Bürger sind am Sonntag zum Bürgerempfang nach Bad Ditzenbach gekommen. Es gab Aktuelles aus der Kommunalpolitik und beste Unterhaltung mit dem Zauberer "Magic Sven".

Zahlreiche Bürger sind der Einladung von Bürgermeister Gerhard Ueding am Sonntag gefolgt. Beim Bürgerempfang im Haus des Gastes wurde dann in zweifacher Hinsicht gezaubert: Das Gemeindeoberhaupt zauberte Wissenswertes und Zukunftspläne aus seinem kommunalpolitischen Zylinder. Zauberkunststücke der besonderen Art kamen dann noch vom eigentlichen Zauberer, dem "Magic Sven".

Bürgermeister Ueding spannte den Bogen der Zukunftspläne für die Gemeinde weit. Man müsse "attraktiv bleiben" und es gelte, dafür auch "zu kämpfen". Die Entwicklungschancen für die Gesamtgemeinde, mit den Teilorten Auendorf und Gosbach, stünden gut. So wird sich etwa ein Betrieb mit 70 Beschäftigten im neuen Gosbacher Gewerbegebiet "Steinigen" ansiedeln. Ein attraktives Neubaugebiet entsteht in Gosbach auch. Auendorf erfährt als "Hägenmarkgemeinde" guten Zuspruch. Die dortige neue Wasseraufbereitungsanlage sichert das Trinkwasser der Gemeinde. Die Ortskernsanierung kommt gut voran. Dabei würden der Gemeinderat und die Mitarbeiter der Verwaltung an einem Strang ziehen, erwähnte Ueding lobend das Miteinander.

Der Bürgermeister betonte die wachsende Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit. Dabei hilft ein ganzes Netzwerk und die politischen Mandatsträger von Land und Bund. Unter den Gästen waren auch die beiden Bundestagsabgeordneten Klaus Riegert (CDU) und Werner Simmling (FDP), wie auch Vertreter der Schulen, Kirchen, Vereine sowie Gemeinde- und Kreisräte.

Die Gemeinde will die Kinderbetreuung ausbauen und den Tourismus mit dem geplanten Genusszentrum für heimische Produkte fördern. Eine Skateranlage soll die Freizeitwünsche der Jugend erfüllen und die Versorgungslücke mit einem Dorfgenossenschaftsladen geschlossen werden.

Ueding betonte, dass die Energiewende bezüglich der Windkraftanlagen klare kommunale Regularien benötige und dass weitere Belastungen auf die Gemeinde zukämen, mit dem Bau der ICE-Trasse.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Streichertrio der Musikschule Geislingen.


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Autor: JÜRGEN WAHR | 06.02.2012

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