TRIP-TIPP: Gosbacher Nachtumzug: Gaudiwurm mit 80 Gruppen

Gosbach.  60 Häs- und 20 Musikgruppen werden morgen in Gosbach für ein närrisches Spektakel sorgen. Zum 17. Mal findet der Nachtumzug statt.

Morgen Abend geht es rund in Gosbach. Die Breithutgilde erwartet zu ihrem 17. Nachtumzug wieder Tausende Besucher aus nah und fern. Dass die Großveranstaltung in dem mit Fahnen, Girlanden und Luftballons geschmückten Ort gelingt, dafür sorgen die rund 180 Mitglieder der Zunft sowie etliche freiwillige Helfer. Aber auch Vereine und Privatpersonen sind eingespannt - sie bewirten die Gäste an zahlreichen Ständen entlang der Umzugsstrecke.

Los geht es bereits um 14.31 Uhr mit dem Zunftmeisterempfang in der Turnhalle. Ab 17.01 Uhr findet dann das lautstarke Monsterkonzert in der Ortsmitte statt. Auf einem der Sprecherwagen sorgt die Amstetter Band "Crash" vor und nach dem Umzug für Stimmung.

Der Nachtumzug selbst setzt sich um 18.01 Uhr in Bewegung. Angeführt vom Ritter Breithut mit seinen beiden Wappenlöwen ziehen rund 80 Gruppen durch den Ort: Hästräger, Guggenmusiker und Schalmeienspieler - insgesamt rund 2000 Teilnehmer. Sie kommen nicht nur aus dem Filstal und der Region. Einige Zünfte nehmen sogar eine weite Anfahrt in Kauf - so etwa aus der Schweiz, aus dem Bodenseekreis, aus Oberschwaben und aus der Region Nürnberg.

Mit von der Partie ist in diesem Jahr erstmals der Gorilla-Club aus Russenried. Sofern das Wetter es zulässt, sorgt die Gruppe mit ihrem sieben Meter langen "Baumstamm-Motorrad" für Aufsehen. Alle Teilnehmer des Gosbacher Nachtumzugs halten sich an die Tradition der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Nach dem Umzug geht das bunte Treiben in der Turnhalle (mit Dine und Robi) und im beheizten Festzelt (mit DJ Suni ) weiter. Sperrstunde ist um 3 Uhr. Für einen reibungslosen Ablauf sorgt dabei wieder der Sicherheitsdienst Baumann aus Göppingen/Heiningen. Rund 20 Mitarbeiter des Wachdienstes werden die Besucher des Festzelts und der Halle kontrollieren und nur den Erwachsenen Einlass gewähren. Dadurch wird verhindert, dass an Jugendliche Alkohol verkauft wird. Außerdem begleiten je zwei Sicherheitsleute die Besucher in den Sonderbussen bei den Heimfahrten nach Geislingen.


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Autor: RALF HEISELE | 27.01.2012

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