Schultes küsst Schneewittchen wach
Mit fetziger Musik und einem bunten Programm haben die Unterböhringer den Fasching gefeiert. Premiere hatten zwei gestandene Blätzlesfesthocker, die das Dorfgeschehen auf die Schippe genommen haben.
Autor: SWP |Die Unterböhringer Turnhalle hat sich jüngst in eine Faschingshochburg verwandelt. Unter dem Motto "Spaß, Stimmung und Tanz für jedermann" hatte der Turnverein zur Faschingsparty geladen. In der gut besuchten Halle brachte die Tanz- und Partyband "Melody" schon von der ersten Minute an alle Fasnetsnarren in Stimmung. Egal ob als Bienen, Cowboys, Kühe oder Schafe verkleidet - alle sammelten sich rasch auf der Tanzfläche und ließen sich von der fetzigen Faschingsmusik mitreißen.
Zeit zum Verschnaufen gab es für die Narren nur, wenn ein Programmpunkt angesagt wurde. Eine Premiere gab es beim ersten Auftritt der zwei "reachten Behringer Blätzlesfesthocker". Bei einem feucht fröhlichen Biertischgespräch erzählten sich Eugen und Kurt (Eugen Zoller und Kurt Miller) einige Anekdoten und viele lustige Begebenheiten aus dem Dorfgeschehen vom vergangenen Jahr und dem letzten Blätzlesfest. Viele Lacher gab es bei der Frage an TV-Vorsitzenden Miller, was denn da bei der letzten Jahresfeier los war? Das halbe Dorf lag mit Bauchschmerzen im Bett und im Dorfladen musste palettenweise Klopapier angeliefert werden.
Auch bei dem Missgeschick der Tanzfrauen hatten die beiden die Lacher auf ihrer Seite. Mussten die Mädels doch zugeben, dass sie bei ihrer Wellness-Reise einfach vom Hauptzug abgekoppelt wurden und unglücklicherweise beim Skispringen in Oberstdorf landeten. Waren hier vielleicht die netten Allgäuer Buben mit den strammen Waden im Zug schuld, fragten sich die beiden Hocker.
Mit tosendem Beifall wurden die Akteure des zweiten Programmpunkts begrüßt: Die Männertanzgruppe "Unterböhringer Blätzleshopfer", die sich aus Tänzern von Hausen und Unterböhringen zusammensetzt, traten als Schneewittchen und die sieben Zwerge auf. Schneewittchen musste am Schluss vom "Prinzen" (Bürgermeister Matthias Heim) wach geküsst werden - und so nahm alles doch noch ein gutes Ende.
Gespannt erwartete das Publikum den Auftritt der UB-Ladies. Mit ihren selbst entworfenen und selbst genähten neonfarbenen Outfits tanzten und trommelten sie zur Musik von Safri Duo, Jennifer Lopez und David Guetta. Zum Schluss tanzten sie natürlich auch noch den Gangnam Style. Der Saal forderte eine Zugabe von der Tanztruppe um ihre Trainerin Siggi Eckermann. Klar, dass die Ladies nach ihrem Auftritt gleich auf der Tanzfläche blieben und mit den anderen Fasnetsnarren bis in die frühen Morgenstunden sangen, tanzten und feierten.




