Neues Gesetz reißt Loch in die Kasse der Feuerwehr

Deggingen. 

Die bisherige Abrechnung bei Feuerwehreinsätzen ist nicht mehr zulässig, erläuterte Rathausmitarbeiter Josef Buck dem Degginger Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung. Durch die Änderung des Feuerwehrgesetzes und einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Freiburg müsse die Kalkulation der Kostensätze für Fahrzeuge drastisch reduziert werden.

Wenn bei Brandeinsätzen oder Verkehrsunfällen für das LF 16 bisher 140 Euro pro Einsatzstunde berechnet werden konnten, vermindert sich der Stundensatz künftig auf nur noch 16,50 Euro. Für das Tanklöschfahrzeug TLF 8/18 konnten bislang ebenfalls 140 Euro/Stunde in Rechnung gestellt werden, künftig nur noch sieben Euro. Ähnliche drastische Reduzierungen gibt es auch beim LF 8/6 und dem Mannschaftstransportwagen. Buck zufolge fließen durch die neuen Kostensätze schätzungsweise 4000 Euro weniger im Jahr in die Gemeindekasse. Das Gremium beschloss darauf einstimmig, den Berechnungssatz bei den Personalkosten von bisher 30 Euro pro Stunde und Mann auf 35 Euro zu erhöhen. Dies könnte, so Buck, Mehreinnahmen von 1500 Euro im Jahr bringen und den Verlust bei den Fahrzeugen etwas ausgleichen.


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Autor: BWK | 03.02.2012

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