Begeisterte Zuhörer in Rumänien Musikalischer Kurztrip für die Wiesensteiger Straßenmusikanten

Wiesensteig.  Neun "Wiesensteiger Straßenmusikanten" auf Kurztrip in Rumänien: Mit offenen Armen wurden sie empfangen, ihre Musik fand viele begeisterte Zuhörer. "Donau - ein Fluss verbindet Nationen" war das Motto.

Mit ihren Instrumenten bewaffnet, traten unlängst neun der 14 " Wiesensteiger Straßenmusikanten" eine Flugreise nach Rumänien an. Vier Tage lang gaben sie dort in dem idyllischen Dorf Sarichioi und in Bukarest ihre Musik zum Besten und erhielten dafür viel begeisterten Beifall. Der Kurztrip gehörte zur EU-Donaustrategie des Steinbeis-Transferzentrums und stand unter dem Motto "Donau - ein Fluss verbindet Nationen".

"Die Einladung erhielten wir vom Bürgermeister von Sarichioi", erzählt Jürgen Raizner (43), der Hauptorganisator des RumänienTrips.

Bereits zum dritten Mal besuchten die Wiesensteiger das eindrucksvolle Land im Osten. Ihr Ziel war zunächst Sarichioi, ein russischsprachiges Dorf am Donaudelta. Dort nahm Bürgermeister Vitali Finoghen die Musiker mit offenen Armen in Empfang. Zum Auftakt gaben sie schon an diesem Abend das erste kleine Konzert in ihrem Hotel.

Eine ausgedehnte Bootsfahrt auf dem Razim-See mit anschließendem Kulturprogramm faszinierte am nächsten Tag auch Ernst Spengler (56), den Neuzugang der Straßenmusikanten. "Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Leute dort leben. Wir wurden überall so freundlich aufgenommen, das war wirklich toll", erzählt der Degginger begeistert.

Doch nicht nur die Band, sondern auch ihre Musik wurde von den Rumänen offenherzig angenommen. "Am Abend hatten wir einen Auftritt in einem Hotel in Sarichioi, zwar spielten wir im kleinen Kreise aber trotzdem war es ein Erfolg", berichtet Raizner. Zusammen mit zwei russischen Chören gestalteten sie einen musikalischen Abend, bei dem jede Gruppe Gelegenheit hatte, die Musik einer anderen Kultur kennenzulernen. "Wir haben uns dort nicht mit Worten verständigt, sondern mit Musik. Am Ende musizierten wir sogar gemeinsam und es hat einfach perfekt zusammengepasst", beschreibt Spengler den deutsch-russischen Abend, "Die Einladung fürs kommende Jahr haben wir auch schon."

Auch in Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens, zeigten die neun Musiker, was sie können. "Wir spielten dort auf der Bühne einer Gaststätte in der Fußgängerzone", schildert Raizner den Abend in der viel besuchten Stadt Bukarest. Vor allen Dingen abends sei dort eine Menge los, weshalb sie auch viele Zuschauer gehabt hätten. "Am Applaus konnte man deutlich hören, dass es den Leuten gefallen hat."

"Es war zwar stressig, weil wir doch recht viel Programm in den vier Tagen hatten, aber trotzdem sehr schön", lautet Spenglers Fazit. "Die Gastfreundschaft der Leute dort war wirklich einwandfrei."


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Autor: TAMARA HELL | 13.08.2010

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