Mehrheit der Stuttgart plädiert für Nordostring

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Die vielbefahrene B 14 am Neckartor.  Foto: 

Die Grünen und damit auch Stuttgarts Stadtoberhaupt Fritz Kuhn sind dagegen, in der CDU jedoch sympathisieren viele mit dem Bau eines Nordostrings. Die Umgehungsstraße hätte die Funktion, die A 81, B 10 und B 27 im Nordwesten von Stuttgart mit der B 14 und B 29 bei Waiblingen zu verbinden. Die aktuelle Bürgerumfrage der Stadt Stuttgart hat nun ergeben, dass die Befragten eher hinter der Position der CDU stehen. Auf der Skala des Kommunalbarometers kommt das seit Jahrzehnten diskutierte Projekt auf 69 Punkte von 100 möglichen Punkten.

Damit erreicht das Straßenbauvorhaben zwar nicht die hohen Werte wie der Landschaftspark am Neckar (75 Punkte) und der Ausbau des Stadtbahnnetzes (72). Doch die 69 Punkte für den Nordostring bedeuten für die Demoskopen ebenfalls ein sehr positives Meinungsbild.

Von der Umgehungsstraße erhofft sich die CDU eine Verkehrsentlastung für die Innenstadt und damit auch eine Verringerung der Schadstoffemission der Autos. Die Grünen befürchten durch das Projekt, dass es einen der wenigen freien Naturräume  an der Peripherie von Stuttgart zerstöre und kurzfristig keinen Effekt für die Innenstadt bringe. Denn der Bau würde 15 bis 20 Jahre dauern.

Das Dorotheenquartier zwischen Breuninger und Karlsplatz stößt bei den Bürgern ebenso auf Zustimmung (56 Punkte) wie die Ausweitung des Parkraummanagements (61) und die Sanierung der Staatsoper (65).

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