Minuten, die Leben retten können

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63-mal wurden die Amstetter „Helfer vor Ort“ des Deutschen Roten Kreuzes in diesem Jahr bereits alarmiert. Dabei haben sie mindestens ein Leben dadurch gerettet, dass sie die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens mit qualifizierter Erster Hilfe überbrückten.

Seit Donnerstag tun die sechs Ehrenamtlichen dies auf Basis konkreter Vereinbarungen zwischen dem Kreisverband Ulm, zu dem Amstetten als Gemeinde im Alb-Donau-Kreis zählt und dem Kreisverband Göppingen, zu dem der Ortsverein Geislingen gehört. Hier sind die DRKler tätig.

Bürgermeister Jochen Grothe, Peter Hofelich, Präsident des Göppinger und Bruno Schmid, stellvertretender Präsident des Kreisverbandes Ulm unterzeichneten im Rathaus eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Darin steht, dass die „Helfer vor Ort“ aus Amstetten organisatorisch und rechtlich zum Kreisverband Ulm gehören, dass sie aber eng mit dem Kreisverband Göppingen zusammenarbeiten und von diesem vor allem hinsichtlich ihrer Ausbildung und Ausstattung unterstützt werden.

„Ich bin froh, dass in Amstetten Leute bereit sind, diese wichtige ehrenamtliche Aufgabe zu übernehmen“, sagte Bürgermeister Grothe. Sie seien im Notfall wegen der Wohnortnähe sofort da, hätten eine sehr gute Ortskenntnis und die Qualifikation, um Leben zu retten. Peter Hofelich ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit klappt. „Die menschlichen Beziehungen zwischen Geislingen und Amstetten bestehen ja schon lange.“

Bruno Schmid ist stolz, dass die Kreisverbände über ihre Grenzen hinausschauen. Die Helfer vor Ort würden hohes Ansehen in der Bevölkerung genießen. „Vor allem hier im ländlichen Raum, wo der Rettungsdienst oft mindestens zehn Minuten brauche, seien die Helfer durchschnittlich nach fünf Minuten am Notfall-Ort. „Das sind wertvolle fünf Minuten“, betonte Schmid und wünschte den Helfern „möglichst wenig Einsätze, aber diese erfolgreich.

Info: Die sechs Helfer vor Ort in Amstetten sind: Michael Kasper (seit 2004), Verena Kasper (2008), Daniel Rinklin (2010), Sebastian Grothe (2014), Svenja Eisele (2016) und Anna Grothe (2017).

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