Mehr Geld für die Feuerwehrleute

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Die Mitglieder der Nellinger Feuerwehr bekommen ab kommendem Jahr mehr Geld. Der Gemeinderat hat hierzu die Entschädigungssätze geändert. Dies sei mit dem Feuerwehrausschuss im Vorfeld abgestimmt worden, erklärte Kämmerer Werner Zimmermann in der jüngsten Ratssitzung. Die letzte Erhöhung liegt vier Jahre zurück. Die neuen Sätze sollen bis Ende 2021 gelten und als Entschädigung für die ehrenamtliche Arbeit gelten. „Damit soll das Engagement der Feuerwehrleute gewürdigt werden“, sagte der Kämmerer. Auch Bürgermeister Franko Kopp unterstützt die zum Teil erhebliche Erhöhung um bis zu 40 Prozent. Seiner Meinung nach steigen  die Aufgaben und Anforderungen an die Feuerwehr stetig. Dies spiegle sich auch in vermehrten Ausbildungen und Übungen wider. Kämmerer Zimmermann verteidigte die Erhöhung. Man habe sich in den vergangenen Jahren zurückgehalten – „unsere Sätze lagen am unteren Level im Alb-Donau-Kreis“. Jetzt befinde man sich im „oberen Mittelfeld“.

In der Diskussion folgten die Ratsmitglieder der Empfehlung. „Auch wenn jeder Arbeitnehmer von einer solchen Lohnerhöhung nur träumen kann“, wie Werner Staudenmaier befand. Als ehemaliger Feuerwehrkommandant bescheinigte er den Funktionsträgern in der Wehr eine immer zeitaufwendigere Arbeit, was vor allem die Bürotätigkeit betreffe.

Die Entschädigungssatzung wurde einstimmig beschlossen. So bekommt ab 2017  jedes Mitglied der Feuerwehr bei Einsätzen für die Auslagen und den Verdienstausfall zwölf Euro pro Stunde (bislang neun Euro). Auch für die Teilnahme an Aus- und Fortbildungen gibt es pauschale Aufwandsentschädigungen, für die Truppführerausbildung etwa 70 Euro (50).  Besser gefüllt wird in Zukunft zudem die Kameradschaftskasse: 1625 statt 1250 Euro im Jahr. Feuerwehrleute mit besonderen Funktionen erhalten schon länger einen jährlichen Betrag. Der Gesamtkommandant bekommt beispielsweise bisher 500 Euro. Ab dem kommenden Jahr erhält er 800 Euro. Je nach Amt sind die „Jahresgehälter“ gestaffelt. Der Schriftführer der Abteilung Oppingen erhält künftig 40 statt bislang 25 Euro.  Wie Kommandant Andreas Lehner erklärte, müssen sich die Funktionsträger das Geld mit ihren Stellvertretern teilen. Ralf Heisele

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