Amstetter Bürgermeister gibt Ende des Jahres auf

Der Amstetter Bürgermeister Jochen Grothe hat seine vorzeitige Entlassung beantragt. Im Frühjahr gibt es Neuwahlen.

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Gibt sein Amt auf: Amstettens Bürgermeister Jochen Grothe.  Foto: 

Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Am frühen Donnerstagabend hat Amstettens Kämmerer Karlheinz Beutel per Mail unserer Redaktion mitgeteilt, dass Bürgermeister Jochen Grothe zum Ende des Jahres sein Amt aufgibt. Der 52-Jährige hat beim Landratsamt seine vorzeitige Entlassung aus dem Beamtenverhältnis beantragt. Diesem Antrag hat das Landratsamt nun entsprochen. Über die Gründe Grothes wollte sich Beutel auf Nachfrage nicht äußern und berief sich dabei auf den „Persönlichkeitsschutz“.

In Amstetten finden nun Neuwahlen statt. Als erstes hat der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung über die Stellenausschreibung und den Wahltermin zu befinden. Bis man einen Nachfolger gewählt hat, werden die Gemeinderäte Heinrich Schmohl und Werner Meyer als Stellvertreter des Bürgermeisters die Geschicke der Gemeinde leiten.

 Jochen Grothe ist seit April 1995 Bürgermeister in Amstetten. Seine dritte Amtszeit wäre im März 2019 abgelaufen. Grothe ist seit Ende Juni krankgeschrieben oder war in Urlaub.

Nach Angaben von Landrats­amts-Sprecher Bernd Weltin ging Grothes Antrag Anfang Oktober in der Kreisbehörde ein. Eine Prüfung sei nicht erforderlich gewesen. Alles Weitere müsse nun die Gemeinde Amstetten selbst regeln, die Wahl eines neuen Bürgermeisters allerdings müsse spätestens drei Monate nach Freiwerden der Bürgermeisterstelle erfolgen, also spätestens zum 31. März 2018.

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