Förster reagiert auf das Eschensterben

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Seit Jahren erwirtschaftet Nellingen Überschüsse aus dem 205 Hektar großen Gemeindewald – ein „richtiges Sparkässle“, wie Bürgermeister Franko Kopp in der Ratssitzung am Montagabend befand. Und das bleibt auch so, wie aus dem Betriebsplan für 2017 hervorgeht, den Revierförster Timo Allgaier dem Gremium vorstellte.

Zuvor ging der Forstmann noch auf das laufende Jahr ein. Entgegen dem Plan habe man heuer  mit 1550 rund 140 Festmeter weniger eingeschlagen, „um auf das Eschentriebsterben reagieren zu können.“ Auch in den Wäldern rund um Nellingen sterben die Eschen ab. In den nächsten Jahren müssten deshalb immer wieder kleinere Bestände gefällt werden. Ansonsten ist laut Allgaier das Jahr planmäßig verlaufen. Unterm Strich werde man rund 26 000 Euro aus dem Gemeindewald erwirtschaften. Allerdings wurden einige Holzverkäufe aus 2015 erst in diesem Jahr abgerechnet, sodass man auf die anvisierten 17 000 Euro komme.

2017 sollen 1610 Festmeter Holz im Gemeindewald eingeschlagen werden, der größte Teil davon Nadelholz. „Wir haben uns in der Vergangenheit eher auf Laubholz konzentriert“, erklärte der Förster. 45 Festmeter sollen als Brennholz verkauft werden. Das sind etwas weniger als in den Vorjahren. Der Grund: Man wolle kein Überangebot schaffen, zumal die Nachfrage etwas gesunken sei. Um den Wald wieder aufzuforsten, sollen 2550 Bäume gepflanzt werden, vor allem Traubeneichen (2250) und Fichten (250). Unterm Strich rechnet Allgaier im kommenden Jahr mit einem Überschuss in Höhe von 14 705 Euro.

Zum Schluss hatte der Förster noch eine gute Nachricht parat: Der Nellinger Wald ist im Oktober nach der PEFC-Zertifizierung geprüft worden. „Es gab keine Beanstandung und uns wurde eine vorbildliche Bewirtschaftung attestiert.“

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