Pro Stunde werden 54 000 Eier aufgeschlagen

Bei bestem Wetter führte jüngst die Tagesausfahrt des Schalkstetter Landfrauenvereins zu Alb-Gold nach Trochtelfingen. Unter der Leitung von Claudia Gugenhan erlebten die 25 Gäste eine interessante Führung bei der Herstellung von Teigwaren. Jährlich zählt das Unternehmen 300 000 Besucher.

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Die Schalkstetter Landfrauen besichtigen in Trochtelfingen auch den Kräutergarten der Firma Alb-Gold.  Foto: 

Bei bestem Wetter führte jüngst die Tagesausfahrt des Schalkstetter Landfrauenvereins zu Alb-Gold nach Trochtelfingen. Unter der Leitung von Claudia Gugenhan erlebten die 25 Gäste eine interessante Führung bei der Herstellung von Teigwaren. Jährlich zählt das Unternehmen 300 000 Besucher. Bei Alb-Gold werden 150 verschiedene Artikel hergestellt. Das Unternehmen wurde 1968 als Hühnerfarm gegründet. Deshalb lässt man es sich bei Alb-Gold nicht nehmen, die Eier auch heute noch jeden Tag frisch im Betrieb aufzuschlagen - dies geschieht maschinell mit 54 000 Eier in der Stunde. Mit der gläsernen Produktion, die es seit 14 Jahren in Trochtelfingen gibt, hat der Besucher Einblick in die Entstehung der Nudeln und Spätzle.

Bevor es losging, bekam jeder Gast eine Hygienebekleidung in Form einer Haube für den Kopf und einer Schutzkleidung für den Körper. Bei der Herstellung ihrer Nudeln ist es der Firma wichtig, dass die Zutaten keine weiten Wege hinter sich haben. So kommen Dinkel, Emmer, Einkorn, Gelbweizen, Hartweizen von der schwäbischen Alb. Auch die Eier kommen von deutschen Höfen, sind aus Bodenhaltung oder mit Bio-Qualität. Die Nudeln kommen sieben Stunden in feuchtwarmen Trockenraum. Bevor sie in Kartons verpackt werden, bleiben sie noch 24 Stunden zur Abkühlung liegen.

Nach dem Mittagessen gab es einen weiteren Höhepunkt des sechsstündigen Aufenthalts mit der Führung durch den Kräuter- und Heilpflanzengarten. Dabei war zu erfahren, dass viele Pflanzen, die als Unkraut bekannt sind, essbar sind. Den Landfrauen wurde weiter erklärt, dass es Erdbeer-Spinat gibt, die Früchte haben eine dunkelrote Farbe. Die Blätter kann man essen wie einen Spinat. Heilsam ist die Kamille, die jegliche Entzündung unterdrückt. Lavendel ist gut zum Entspannen, bei starkem Sonnenschein vertreibt es die Insekten. Wenn man am Balsamkraut riecht, wird man wach. Auch eine nette Anekdote wurde den Schalkstettern berichtet: Früher legten die Frauen ein Blatt des Balsamkrauts beim Kirchgang ins Gesangbuch. Dann blieben sie wach.

Bevor man die Heimreise antrat, deckten sich die Landfrauen mit reichlich Nudeln ein. Dazu passte auch ein von Alb-Gold spendiertes Paket mit Nudeln.

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