Polizei nimmt Einbrecherbande fest

Die Polizei hat mehrere Menschen festgenommen, die verdächtig werden einer Einbrecherbande anzugehören, die deutschlandweit aktiv war – auch im Landkreis Göppingen und im Raum Ulm.

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Die Einbrecher waren auch im Landkreis Göppingen und im Raum Ulm aktiv.  Foto: 

Die Festgenommen stehen unter dringendem Tatverdacht. Sie haben offenbar als Bande mehrere Einbrüche verübt im Landkreis Göppingen, im Raum Ulm und im Schwarzwald-Baar-Kreis. Sie kamen aber noch sehr viel weiter herum: in Rheinland-Pfalz und in der Schweiz. Das berichten die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Polizeipräsidien Tuttlingen und Ulm in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Freitagnachmittag.

Bei ihren Einbrüchen hinterließen sie Sachschäden im sechsstelligen Bereich. Zwei von ihnen wird zudem vorgeworfen, im Besitz einer scharfen Schusswaffe und von etwa 7,5 Kg Marihuana gewesen zu sein.

Meistens hatte es die Einbrecherbande auf Firmengebäude abgesehen, Baumärkte, Bäckereien, Arztpraxen, öffentliche Gebäude, Spielhallen, Nachtclubs sowie Hotels und um ähnliche Gebäude.

Erste Ziele im Schwarzwald-Baar-Kreis

In der Nacht zum 13. August dieses Jahres hatten die Festgenommenen offenbar ein Auto in St. Georgen gestohlen. Damit hatten sie nach einem Einbruch in einen Einkaufsmarkt in Bad-Dürrheim erfolglos versucht, einen dort aufgestellten Geldausgabeautomaten an den gestohlenen Wagen anzuhängen, den Automaten auf diese Weise brachial zu öffnen und daraus Bargeld zu erbeuten.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Villingen-Schwenningen ermittelten schließlich fünf Tatverdächtige aus dem ehemaligen Jugoslawien, unmittelbar nach einem Einbruchsdiebstahl in Geislingen an der Steige am 22. Oktober. Bei der Festnahme hatten Polizisten des mobilen Einsatzkommandos Freiburg und des Polizeipräsidiums Ulm geholfen.

Quartett hatte Wohnsitz in Deutschland

Am 2. November schließlich nahm die Polizei zwei weitere Verdächtige fest. Gegen alle Personen ergingen Haftbefehle. Vier der Festgenommenen hatten ihren Wohnsitz in Deutschland.

Die drei anderen Personen hielten sich illegal in Deutschland auf und benutzten teilweise falsche Personalien sowie gefälschte Identitätspapiere. Gegen eine der festgenommenen Personen bestand bereits ein europäischer Haftbefehl wegen Einbruchdiebstahls; gegen die beiden anderen unter anderem ein Einreiseverbot wegen des selben Deliktbereichs.

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