Giftköder in Jebenhausen ausgelegt

Ein bislang Unbekannter hat in Jebenhausen an einem Feldweg zwischen Jebenhausen und Heiningen vermutlich Giftköder ausgelegt. Erneut wurden zwei Hunde dadurch verletzt.

SANDRA SCHRÖDER |
Wie die Polizei am Freitag mitteilte, musste eine Hundebesitzerin ihre zwei Hunde am Donnerstag zum Tierarzt bringen, nachdem die Tiere beim Spaziergang gekochtes Hackfleisch und Nudeln gefressen hatten. Nach Angaben der Tierärztin könnte es sich um Rattengift handeln - ganz sicher sei das aber nicht.

"Das gekochte Essen war in einer Tüte am Feldweg abgelegt", sagte Polizeisprecher Uli Sauter auf Nachfrage. Ob es einen Zusammenhang gibt mit den Fressködern in Uhingen und Zell u.A., sei derzeit unklar. Zumal sich das vergiftete Nudelgericht völlig von den Fressködern aus Wurststücken mit Skalpellen darin unterscheide. Es gebe bisher keine Hinweise oder Ansätze, dass es sich bei dem jetzt ausgelegten Giftköder um den selben Täter oder einen Nachahmer handelt, so Sauter. Das sei reine Spekulation. 

Den beiden Hunden gehe es den Umständen entsprechend, sie haben das Gift zumindest überlebt. Im April starb wie berichtet die fünfjährige Eurasierhündin Eyka aus Birenbach an einem Giftköder. Die Besitzer vermuteten, dass die Hündin im Waldgebiet zwischen Marbachtal und Michelbuch auf der Gemarkung Börtlingen beim Spaziergang einen vergifteten Köder gefressen hatte. Das Tier starb nach wenigen Tagen an inneren Blutungen  Ob der aktuelle Giftköder in Jebenhausen mit diesem Fall in einem Zusammenhang steht, konnte die Polizei ebenfalls nicht bestätigen.

Bereits im März starben in Kuchen drei Hunde an Giftködern. Laut einer Bürgerin wurden Köder vor allem in den Herrenwiesen und dem angrenzenden Gewerbegebiet Espan ausgelegt. Die Polizei ermittelte.

Hundehalter sollten ihre Hunde zum Schutz vor Fressködern unbedingt angeleint lassen oder auf andere Weise sicherstellen, dass sie unterwegs nichts Fressbares ins Maul nehmen.

Hinweise nimmt die Göppinger Polizei unter (07161) 632050 entgegen. 
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