Eine geballte Ladung AC/DC in Geislingen

„The Jack“ bringen beim Woodstock-Open-Air vor der Geislinger Spitze die Fans aus dem Häuschen.

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Trotz starker Regengüsse am späten Freitagnachmittag ließen sich die Vollblutmusiker von „The Jack“ nicht entmutigen, ihre hochwertige Bühnentechnik doch noch auf der nicht überdachten Open-Air-Bühne vor der Geislinger „Spitze“ aufzubauen. „Ganz im Gegenteil. Jetzt heizen wir Petrus erst richtig ein, und nicht nur dem“, meinte Leadgitarrist „Matze“ Erhardt, noch während er seinen Gitarrenverstärker verkabelt. Und er sollte recht behalten: Am Abend blieb es trocken. Und so konnten die Rocker von „The Jack“ übers Bühnenparkett fegen.

„Jetzt gibt’s erst mal zwei Stunden AC/DC voll auf die Fresse“, brüllte Matze Erhardt ins Mikrofon – und los ging’s. Die Menge tobte. Mit dem „Rock ’n’ Roll Train“ nahmen die fünf Musiker gleich volle Fahrt auf und powerten im Anschluss  mit „Dirty Deeds“ und „If you want blood“ eine volle Ladung geballten AC/DC-Sound in die begeisterte Zuschauermenge, bevor Lead-Gitarrist Matze zu „Whole lotta rosie“ in standesgemäßer Schuluniform noch die Bänke und Tische der Gäste bestieg. Mit erstklassigen Gitarrenriffs im Stil von Angus Young waren die AC/DC-Fans sofort aus dem Häuschen und feuerten ihr Idol in höchstem Maße weiter an. Ob „Hard as a Rock“, „Rock ‚n’ Roll Singer“ oder „Touch too much“ – die „Jack-Fans“ wollten sich gar nicht mehr beruhigen und die Show lief auf Hochtouren. Eigentlich wäre jetzt an dieser Stelle eine Pause geplant, die aber keiner wirklich haben wollte. Sänger Suni forderte die bunt gemischten Zuhörer zwischen 16 und 60 Jahren auf, noch ein paar Schritte nach vorne zu kommen, und das Live-Spektakel ging mit dem beliebten AC/DC-Klassiker „Thunderstruck“ nahtlos in die zweite Runde.

Zu gesteigertem Spieltempo eroberten die beiden Frontmänner Suni und Matze erneut die Bänke und Tische inmitten der feiernden Fans – mit dem ständigen Hoch und Runter von der Bühne war das Live-Spektakel auf dem Höhepunkt – das aber wegen der Nachtruhe leider viel zu früh von Kneipenwirt Wanze beendet werden musste.

Eröffnet wurde das dreitägige Woodstock-Open-Air vor der Geislinger Altstadtkneipe von Dario Zeitler als „The Cheerful Busker“: Ein Mann, eine Gitarre und eine großartige Stimme verkörperten zum Auftakt des Festivals eine bunte Mischung traditioneller Folksongs und irischer Folklore.

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