Singen als universelle Sprache

Das Projekt  „Gemeinsames Liederbuch für alle Kitas“ der Kindergartenfachberatung des evangelischen Kirchenbezirks ist gestartet.

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Weihnachtliches Singen in Birenbach im vergangenen Advent. Derzeit wird an einem gemeinsamen Liederbuch für alle Kitas gearbeitet, das im Sommer 2018 fertig sein soll.  Foto: 

Stampfen, klatschen, hüpfen und tanzen – dies als Bewegung in den verschiedenen Strophen des Kinderliedes „Einfach spitze, dass du da bist“ – machte den mehr als 30 Erzieherinnen und pädagogischen Fachkräften sichtbar und hörbar Spaß. Als Ziel des Projekts der Kindergartenfachberatung des Evangelischen Kirchenbezirks Göppingen gab Bärbel Fischer zusammen mit ihrer Kollegin Sandy Müller-Schubert aus, dass Kinder und Eltern Spaß am Singen erleben sollen. Musik verbinde als universelle Sprache über alle Grenzen hinweg, und die Kita sei „ein idealer Ort für die musikalische Entwicklung“.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Projekt „Gemeinsames Liederbuch für alle Kitas“ im evangelischen Gemeindehaus Wald­eck in Jebenhausen ging es denn auch um die konkrete Planung und Ausarbeitung eines Grundrepertoires an Liedgut für Kinder, das aus geistlichen und weltlichen Liedern bestehen soll und in der täglichen Arbeit in den Kitas  eingesetzt werden kann. Nach einem Erfahrungsbericht von Verena Rothaupt, die bereits ein solches Liederbuch herausgegeben hat, überlegten sich die Teilnehmerinnen in Gruppen konkrete Fragen zum Inhalt und zur Gestaltung eines solchen Buches für Göppingen.

Im Anschluss daran konstituierte sich eine Steuerungsgruppe, die die Vorschläge zusammenführen und die nächsten Schritte vorbereiten soll.

Die Fertigstellung des Buches ist für Sommer 2018 mit einem großen Fest samt Übergabe an die Kitas geplant. Jedes Kind soll dann als Willkommensgeschenk ein Buch erhalten und eine dazugehörige CD, damit auch zuhause gemeinsam gesungen werden kann. Die Kosten für das Projekt übernimmt die Gesamtkirchengemeinde, Fördergelder seien beantragt, sagte Bärbel Fischer. Sie wies auf die vielen positiven Einflüsse des Singens auf Kinder und Erwachsene hin und nannte das Motto des Weltkindertags 2011, welches das Singen als ein Kinderrecht definiert. Inzwischen hätten auch katholische Kitas Interesse gezeigt, am Projekt mitzumachen, berichtete Sandy Müller-Schubert.

Kirchenmusikdirektor und Bezirkskantor Klaus Rothaupt, der das Projekt begleitet und unterstützt und wie Verena Rothaupt in Kitas und Schulen unterwegs ist, um mit Kindern zu singen, betonte den „ökumenischen Aspekt“ eines solchen Buches. Aus der Mitte der Teilnehmerinnen kam die Anregung, alle Kitas in Göppingen ins Boot zu holen. „Bei der heutigen Variabilität ist das Beständige das, was man im Kopf hat“, sagte Verena Rothaupt, die von ihren positiven Erfahrungen mit Kindern berichtete, die dann einen Schatz an Liedern auswendig zur Verfügung hätten.

Info Ansprechpartner ist die Kindergartenfachberatung: fischer@ev-kirche-goeppingen.de

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