Das Wetterradar unterstützt die Messung am Boden
Der Deutsche Wetterdienst besitzt 17 Radaranlagen. Mit ihren Reichweiten von 150 Kilometern decken sie das komplette Bundesgebiet ab. In Baden-Württemberg befinden sich zwei Standorte: bei Türkheim und auf dem Feldberg.
Das Türkheimer Wetterradar ist 1999 in Betrieb gegangen. Die Anlage besteht aus einem 35 Meter hohen Gittermasten aus Stahl mit einer Radarkuppel an der Spitze.
Die Radartechnik soll die konventionellen Messungen am Boden ergänzen, um präzisere und kurzfristigere Wettervorhersagen zu bekommen. Das Radar scannt in kurzen Abständen (fünf bis 15 Minuten) die Atmosphäre in verschiedenen Höhen ab. Dabei werden elektromagnetische Wellen ausgesendet, die beispielsweise schon von kleinen Regentropfen reflektiert werden. Die Stärke des Echos liefert dabei Hinweise über die Niederschlagsmenge. Die Daten aller Anlagen werden der DWD-Zentrale in Offenbach übermittelt und dort zu einem großen Wetterradarbild zusammengefügt.
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Autor: RH | 04.02.2012
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