Zwischen Ei und Albtrauf viel erfahren

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Die Teilnehmer der Veranstaltung bei Türkheim in der Propduktionshalle von „Alb-Ei“. Dort werden die Eier sortiert und verpackt. Die Abläufe erläuterten den interessierten Gästen Martin und Joachim Kohn.  Foto: 

Die Teilnehmer an der Tour rund um Türkheim begrüßte der Türk­heimer Ortsvorsteher Heinz Mekle. Zunächst öffnete Familie Kohn die Türen zum Sortier- und Lagerraum ihrer Firma „Alb-Ei“. Während das Förderband für die morgens gelegten Eier in Betrieb genommen wurde, erläuterte Joachim Kohn die einzelnen Schritte, nachdem die Hühner gelegt haben. Vor den Augen der Besucher wurden Hunderte von Eiern mit der Nummer der Produktionsstätte bedruckt, schadhafte oder verschmutze Eier aussortiert. Großes Gewicht legten Joachim und Martin Kohn auf die Themen Fütterung, Hygiene, Transparenz und artgerechte Hühnerhaltung. So betonten sie, dass das zur Fütterung benutzte gentechnikfreie Getreide zum Großteil aus eigenem Anbau stammt. Die Herkunft sämtlicher Futtermittel ist regional und komplett nachvollziehbar. Aus Aktualitätsgründen kamen natürlich auch Fragen zum Thema „Fipronil“, das offiziell in Baden-Württemberg nicht zum Einsatz gekommen ist.

Viele weitere, durchaus auch kritische Fragen wurden beim anschließenden Besuch im Freigehege beantwortet. Für Erstaunen sorgte der Hinweis, Eier immer mit der Spitze nach unten zu lagern, damit die enthaltene Luftblase nicht nach oben wandert. Zum Abschluss freuten sich die Besucher über eine Gratis-Schachtel Eier aus Freilandhaltung. Einige Gäste kauften spontan noch bei Petra Kohn weitere Eier und selbst gemachte Nudeln, fotografierten das Schild mit den Verkaufs-Öffnungszeiten (Freitag und Samstag 9 bis 11.30­ Uhr) und bekundeten ihre Absicht, künftig direkt vor Ort beim Erzeuger Eier zu kaufen und auf die Herkunft  zu achten.

Danach ging es per Auto zum Geiselstein-Parkplatz. Von dort führte Wanderführer und Ortschaftsrat Bernd Anton die Gruppe am wunderschönen Albtrauf entlang. Das Wetter spielte mit, so konnten der herrliche Ausblick von Schildwacht, Kahlenstein und Burgstall ausgiebig genossen werden. Für die Ortsunkundigen, die zum Teil bis aus Bünzwangen und Uhingen zur Veranstaltung angereist waren, gab es interessante Details zur Geschichte der Stadt Geislingen, dem Ostlandkreuz, der Höhle im Kahlenstein und der Streckenführung der B-10-Umfahrung. Zum Abschluss der über sieben Kilometer  langen Wanderung war noch ein Blick in die Türkheimer Sankt-Vitus-Kirche und deren Kirchturm möglich. Erläuterungen zu den architektonischen Besonderheiten und dem bis heute mechanischen Uhrwerk rundeten den kurzweiligen Nachmittag ab.

Den Abschluss bildete ein Abendessen im Gasthaus Rössle, wo das im Veranstaltungspreis beinhaltete, leckere Essen mit Freigetränk im schönen Biergarten genossen wurde. Nicht nur für vier Teilnehmer, die bereits im Vorjahr dabei waren, ein weiterer Höhepunkt der rundum gelungenen Veranstaltung.

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