Zügige Sanierung der Geislinger Ortsdurchfahrt

Die Fahrbahndecke ist drauf, der erste Abschnitt fertig. Ab Montag rollt der Verkehr auf der Rheinlandstraße wieder bis zur Eybacher Straße.

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Vom Straßenbau in Geislingen diesmal gute Meldungen: Schneller als geplant wurde der erste Bauabschnitt der Straßensanierung an der Landesstraße 1221 in der Ortsdurchfahrt Geislingen bewerkstelligt. Innerhalb von einer Woche haben die Mannen vom Bauunternehmen Leonhard Weiss das Stück der Rheinlandstraße zwischen Gabelsberger und Eybacher Straße auf Vordermann gebracht. Und an Arbeit hat’s nicht gemangelt bestätigt schmunzelnd der Kapo, der seinen Namen nicht nennen will. Bis in die Abendstunden ackerten seine Bautrupps, frästen den Altbelag ab, kofferten teilweise auf und brachten neue Decken auf. Am Freitagvormittag fuhren die Walzen unermüdlich auf und ab und pressten den Asphalt der Fahrbahndecke auf. Über das Wochenende muss jetzt noch alles abbinden und sich verfestigen, dann rollen am Montag die Autos zumindest wieder bis zur Eybacher Straße.

Ob es dann gleich weitergeht mit dem Abschnitt bis zur Werkstraße, das entscheidet das Bauunternehmen selbst. Der Geislinger Ordnungsamtschef Philipp Theiner geht zumindest davon aus, dass die Bauarbeiten nahtlos fortgesetzt werden. Die Abschrankungen, auch an der Parallelstrecke Weingärten liegen zumindest schon bereit, auch die Halteverbotsschilder im nächsten Bauabschnitt stehen bereits.

Während sich die von den Bauarbeiten bislang betroffenen Anwohner sicher freuen, dass alles schneller als geplant über die Bühne ging, werden die Geislingen anfahrenden Verkehrsteilnehmer auf der B 10 noch ein paar Wochen über die Sanierungsmaßnahme fluchen.

Kuchen erstickt im Stau 

„. . . auf der Bundesstraße 10 zwischen Gingen und Geislingen derzeit sechs Kilometer Stau“, tönt es in diesen Tagen häufig aus dem Verkehrsfunk. Für Schreiner Frank Neubrand aus Kuchen, der die Handwerker im Kuchener Gewerbeverein vertritt, ein Unding: „Das kann so nicht weitergehen“, Kuchen erstickt im Stau wegen der Baustelle in der Rheinlandstraße, aber an der Steinenkircher Steige wird nicht gearbeitet. In die Klagen Neubrands stimmen Sprecher der Firmen Holzbau Stahl, Baustoffhändler Wölpert, Elektro Erb und des Geislinger Bauunternehmens Rapp mit ein. „Das ist verrückt“, sagt Neubrand, „mit dem Auto braucht man zur Zeit mehr als 45 Minuten von Gingen bis nach Geislingen“. Die Bundesstraße leidet also darunter, dass auf einer wichtigen Verkehrsader in Geislingen der Verkehr nicht fließen kann.

Der Ordnungsamtschef Philipp Theiner weiß um dieses Dilemma. „Wenn man die Topografie von Geislingen anschaut und weiß, dass sich hier zwei Bundesstraßen treffen, dann hat man diese Probleme“, sagt Theiner. Er informiert, dass der Geislinger Tiefbauamtschef Ulrich Weingart, der auch für die Ampelanlagen in der Stadt zuständig ist, schon nachgesteuert hat, so dass es auf der Umleitungsstrecke über die B 10 schneller fließt. Je nachdem wie hoch das Quellverkehrsaufkommen ist, läuft es dann besser oder eben schlechter. Auf jeden Fall beweist für Theiner auch diese Situation einmal mehr, dass ein Weiterbau der B 10 um Geislingen herum, so schnell wie möglich erfolgen muss. Theiner bestätigt aber auch noch einmal, dass er glücklich ist darüber, wie im Vorfeld die Sanierungsmaßnahme geplant und die Anrainer dabei mitgenommen wurden.

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