Zahlen zur Einwohnerentwicklung erstaunlich stabil

Erstaunlich stabil halten sich die Einwohnerzahlen in den Städten und Gemeinden im Raum Geislingen bis zum Jahr 2020, vielerorts sogar bis 2030. Das prognostiziert das Statistische Landesamt.

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Am Montag hat das Statistische Landesamt auf Basis des Zensus neue Hochrechnungen vorgelegt zur Bevölkerungsentwicklung in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 - heruntergebrochen nicht nur auf die Landkreise, sondern bis auf jede Gemeinde. Berücksichtigt wurden dabei Faktoren wie Lebenserwartung, Geburten und Todesfälle, vor allem aber das Plus, das die meisten Gemeinden im Land unterm Strich bei der Subtraktion von Zuzügen und Wegzügen erzielen.

Der Kreis Göppingen schneidet landesweit mit minus 1,6 Prozent Einwohnerrückgang bis 2030 sehr schlecht ab und belegt den drittletzten Platz, vor Heidenheim. Mit 0,6 Prozent Plus rangiert auch der Alb-Donau-Kreis im unteren Drittel. Im Gegensatz zu Ulm, Stuttgart, Freiburg und anderen Großstädten, die deutliche Zuwächse erwarten dürfen. Mit einem Durchschnittsalter von 46,6 Jahren sieht der Kreis Göppingen 2030 vergleichsweise alt aus.

Bei den Städten und Gemeinden im Raum Geislingen sind die zu erwartenden Veränderungen der Einwohnerzahl andererseits nicht sonderlich groß. Dennoch bestehen deutliche Unterschiede: Bad Ditzenbach und Lonsee dürfen mit mehr Einwohnern rechnen, Kuchen und Geislingen müssen mit Verlusten planen. Erstaunlich konstant bleibt demnach nach dem schon erlebten Aderlass die Einwohnerzahl Wiesensteigs.

Geislingen hat laut den Statistikern bei derzeit 26 226 Einwohnern im Jahr 2020 immerhin noch 26 026. Bis 2030 geht die Einwohnerzahl deutlich - auf 25 272 - zurück. Ohne Wanderungsgewinne würde sich wegen weniger Geburten im Vergleich zu Sterbefällen die Einwohnerzahl bereits 2020 auf 25 724 verringern, bis 2030 auf 24 854. Dann werden die Geislinger, die 60 Jahre und älter sind, mit 8400 die größte Altersgruppe bilden (bisher die zweitgrößte); gefolgt von den Einwohnern zwischen 40 und 60 Jahren (derzeit 7575, dann 6437); die unter 20-Jährigen stellen 2030 die kleinste Gruppe mit 4478 Personen (derzeit noch 5085).

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