Wetterwarte: Kein einziger heiterer Tag

Bereits als echter Herbstmonat hat sich der September präsentiert. Wenig Sonnenschein, dafür umso mehr Regen: Diese beiden besonderen Kennzeichen vermerkt die Wetterwarte Stötten in ihrer Monatsbilanz.

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Das September-Wetter hats gezeigt: Der Herbst ist schon da, wie hier am Helfenstein.  Foto: 

Die 120 Stunden Sonnenschein, die die Wetterwarte Stötten im September registriert hat, bedeuten nur zwei Drittel des Üblichen in diesem Monat. Lapidar vermerken die Wetterbeobachter in ihrem Klimatagebuch: "Heitere Tage: 0".

Es gab in der Stationsgeschichte nur acht September mit noch geringerer Sonnenscheindauer. Am trübsten war der September 2001 mit 79 Stunden. Den Positivrekord hält der September 1959 mit sage und schreibe 303 Stunden Sonnenschein.

Regen: Mit 121,8 Liter Regen je Quadratmeter fielen heuer die Niederschläge um fast zwei Drittel höher aus im langjährigen September-Durchschnitt. Die große Regenmenge rühre auch von einem Gewitter am 19. September her, bei dem auf einen Schlag gleich 33 Liter niedergingen, vermerkt Markus Michl von der Wetterwarte. Insgesamt sei es zu häufigem Starkregen gekommen. Die Stöttener registrierten insgesamt sechs Gewitter. Nur an acht Tagen gab es keinen messbaren Niederschlag. An 21 Tagen fiel Tau. Der bislang regenreichste September in der Stationsgeschichte ist übrigens der des Jahres 2001 mit 195 Litern.

Temperatur: Obwohl sich die Sonne rar gemacht hat, fiel der Temperaturdurchschnitt mit 13,3 Grad um 0,7 Grad höher aus als im langjährigen Mittel. Am wärmsten war es am 7. September mit 22,7 Grad, der Tiefstwert wurde am 24. erreicht, mit 4,2 Grad Lufttemperatur in zwei Metern Höhe und mit 3,4 Grad am Erdboden. Der wärmste September war übrigens der des Jahres 1947 mit 16,9 Grad.

Was erwartet uns nun im Oktober? Ein durchschnittlicher Oktober bringt es auf 7,9 Grad, 72 Liter Regen und 129 Stunden Sonnenschein.

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