Volksrisiko Diabetes

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Über 50 Personen waren zu der Vortragsveranstaltung über das Thema "Diabetes - erkennen und meistern" mit Dr. Jürgen Haspel, Leitender Oberarzt an der Klinik am Eichert, in das katholische Gemeindehaus Faurndau gekommen. Er zeigte anhand von Bildern die Anzeichen und Ursachen der Stoffwechselerkrankung - die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin - und insbesondere des Alterszuckers (Typ 2) auf.

Etwa jeder Vierte ab 65 Jahre sei betroffen. Das Erkrankungsrisiko der weltweit verbreiteten und stetig zunehmenden Krankheit sei bei erblicher Vorbelastung im Alter hoch, vor allem wenn noch Übergewicht und Bewegungsmangel hinzukomme.

Habe ein Elternteil Diabetes gehabt, sei die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung bei etwa 50 Prozent, bei beiden Elternteilen liege sie sogar bei etwa 80 Prozent. Bei solchen Gegebenheiten sollte rechtzeitig untersucht werden, weil die Krankheit ja nicht ohne Weiteres bemerkt werde und die Lebenserwartung ohne richtige Behandlung erheblich abnehme. Dabei gehe es auch um die Folgen von Diabetes wie höhere Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und Durchblutungsstörungen.

Bei chronischen Erkrankungen und fehlender Behandlung könne es Schädigungen der Netzhaut, Nieren oder Absterben von Gliedmaßen geben. Deshalb müsse die Erkrankung ernst genommen werden. Eine individuelle Behandlung und der Einsatz der passenden Medikamente seien entscheidend. Die Krankheit könne dann gut gemeistert werden, ohne auf eine aktive Lebensgestaltung und auf Genüsse verzichten zu müssen.

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