Übergangslösung für Bolzplatz-Sanierung

Der Bolzplatz in der Vorderen Siedlung in Geislingen wird provi­sorisch hergerichtet. Eine Übergangslösung.

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Ein Kunstrasenbelag zum Fußballspielen, dazu Basketballfeld mit Asphaltbelag: So sollte eigentlich der neu sanierte Bolzplatz in der Vorderen Siedlung aussehen. Wohlgemerkt sollte. Der Platz liegt auf einer Tiefgarage, die saniert werden muss. Erst wenn dies erledigt ist, kann auch die Neugestaltung des Bolzplatzes beginnen. Der Haken: Die (teure) Sanierung hat noch gar nicht begonnen, einen Termin kann die dafür zuständige Geislinger Siedlungs- und Wohnungsbau GmbH (GSW) nicht nennen.

Nun aber gibt es eine Übergangslösung, welcher der Geislinger Jugendgemeinderat zugestimmt hat: Der bestehende Asphaltbelag wird gereinigt, die Fugen werden vergossen, sodass beim Spielen keine Verletzungsgefahr mehr besteht. Außerdem bekommt der Platz neue Tore mit Basketballkörben, zwei neue Tischtennisplatten und vier Sitzbänke, der Ballfangzaun wird erweitert. Mit Abschluss der Tiefgaragensanierung lässt die Stadt dann den Kunstrasen aufbringen.

In Sachen überdachter Jugendtreff im Stadtpark wird es indes eine andere Lösung geben als die zunächst vom Jugendgemeinderat favorisierte. Der bisherige Wunschstandort würde an etliche Wohnhäuser angrenzen, weshalb das Stadtplanungsamt Konflikte zwischen Jugendlichen und Anwohnern befürchtet. Statt dessen soll nun der Bolzplatz im Stadtpark saniert werden, daneben kommt ein Basketballplatz und der überdachte Jugendtreff. Die notwendigen finanziellen Mittel, rund 175 000 Euro, sind bereits für den neuen Haushalt der Stadt angemeldet.

Ein anderer Punkt ist das neue Gesicht, welches das Gelände ums Jugendhaus Tälesbahnhof bekommen soll. Alwine Aubele und Margret Funk vom Planungsamt haben dem Jugendgemeinderat einen Vorentwurf präsentiert. Demnach werden vier Bereiche – Kinder-Spielflächen, Jugend-Areal, Gemeinschaftsgarten und Picknickplatz – abschnittsweise gestaltet. Zum Jugend-Areal gehören unter anderem ein Multifunktions-Sportfeld, eine Chill-Ecke mit Hängematten sowie Outdoor-Fitnessgeräte. Ziel ist es, mit dem Multifunktionsplatz zu starten. Dem stimmen die Jugendgemeinderäte zu, dieser Platz sei am wichtigsten.

Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen voraussichtlich im siebenstelligen Bereich. Oberbürgermeister Frank Dehmer plant deshalb für November eine Bürgerinformation, damit der Entwurf Anfang kommenden Jahres in den Gemeinderat gehen kann.

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