Studentische Projektgruppe organisiert Gesundheitstag

Ein Tag mit Bewegung, Obst und Entspannung: Studenten und Mitarbeiter der HfWU organisieren einen Gesundheitstag an der Hochschule.

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Letzte Besprechung für den Gesundheitstag: Die Studentinnen Kathrin Betsch (ganz links), Sabine Bauer (im blauen Pulli), Ann-Katrin Völker (zweite von rechts) und Theresa Stamper (ganz rechts) sitzen mit Dorothee Grimm (zweite von links) und Elke Wörner (dritte von links zusammen).  Foto: 

Weg vom Schreibtisch, rein in die Sportklamotten: Anfang Juni veranstaltet die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen einen Gesundheitstag. An beiden Standorten - am 1. Juni in Nürtingen und am 8. Juni in Geislingen - dreht sich einen Tag lang alles um Ernährung, Bewegung und Stressreduzierung.

Den Gesundheitstag gab es bereits in der Vergangenheit - allerdings nur für Mitarbeiter. Dieses Mal dürfen auch Studenten mitmachen, und sie sind es auch, die den Tag hauptverantwortlich organisieren. Eine Projektgruppe aus dem Geislinger Studiengang Gesundheits- und Tourismusmanagement (GTM) hat sich des Themas angenommen; unterstützt werden die Studentinnen Kathrin Betsch, Sandra Möbus, Theresa Stamper, Ann-Katrin Völker und Sabine Bauer von GTM-Professor Dr. Michael Reiher sowie Dorothee Grimm und Elke Wörner von der Personalabteilung.

Veranstalter für Vorträge, Kurzworkshops und Infostände suchen, Verpflegung organisieren und den Tag bewerben - all das gehört zu den Aufgaben der Studenten. Erfahrungen, die alle im Berufsleben sicher gebrauchen können, wie Kathrin Betsch meint. Dass manches mehr Arbeit bedeutete als zunächst gedacht, sei eine gute Übung gewesen. "Der größte Aufwand war, alles unter einen Hut zu bekommen", erklärt die 26-Jährige. "Wie dürfen unsere selbstgestalteten Plakate aussehen, dass sie zum Corporate Design der Hochschule passen? Wer hängt sie überhaupt auf?"

Die Frage mit den Plakaten ist mittlerweile geklärt. Weil den Studentinnen an einer nachhaltigen Aktion gelegen ist, haben sie eine dauerhafte Plakatkampagne beschlossen: An der Hochschule gibt es deshalb Poster, die für einen gesunden Lebenswandel werben: "Heute schon gesund gesnackt?" lautet ein Titel, die anderen beiden: "Heute schon Treppen gelaufen?" und "Heute schon eine Auszeit genommen?"

Ernährung, Bewegung und Stressmanagement sowie Entspannung sind die Säulen, auf denen auch der Gesundheitstag aufbaut. Die Hochschulmitglieder können beispielsweise Yoga ausprobieren, bei Zumba ins Schwitzen kommen, etwas über "Brainfood", Energielieferanten fürs Gehin, erfahren und sich bei Fitnessstudios und Krankenkassen über deren Angebote informieren. Dazu gibt es Fruchtsäfte und Obst - alles ganz gesund.

Mit der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützten schon jetzt viele Unternehmen ihre Mitarbeiter, sagt Kathrin Betsch; etwa mit der Beteiligung an Fitnesskursen oder einem Yoga-Kurs. Vor einem weitaus umfassenderen betrieblichen Gesundheitsmanagement aber scheue sich die Mehrzahl noch. "Große Firmen wie Daimler bieten das bereits an, aber kleinere Unternehmen zögern."

Das Problem: Noch fehle es an Studien, die die Wirksamkeit des Gesundheitsmanagements belegten. Der Aufwand sei größer, die Kosten höher; nötig sei ein Rundumansatz. Das beginne schon beim Arbeitsplatz, erklärt Kathrin Betsch: Sind Schreibtisch und Stuhl richtig eingestellt? Wie ist der Bewegungsablauf bei Arbeitern am Band? "Das Gesundheitsmanagement muss von der Führungsebene auf alle Mitarbeiter heruntergebrochen werden." Die Studentin, die zuvor eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht hat und derzeit ihre Bachelorarbeit schreibt, ist sich aber sicher, dass es sich lohnt: "Das macht die Mitarbeiter motivierter, sie arbeiten effektiver und fühlen sich wohler."

Mit dem Gesundheitstag wollen die fünf Studentinnen für das Thema Gesundheit sensibilisieren und die Teilnehmer motivieren, sich Zeit für Sport und Entspannung zu nehmen. Kathrin Betsch hofft, dass sich möglichst viele beteiligen - Hochschulmitarbeiter wie Studenten.

Infos zur Hochschulseite

An dieser Stelle berichtet die GEISLINGER ZEITUNG regelmäßig aus dem Geislinger Hochschulleben: Wer studiert an der HfWU? Welche Forschungsprojekte laufen in Geislingen? Und wie sieht der Alltag der Studenten aus?

Kontakt in die Redaktion: Kathrin Bulling, Telefon: (07331) 202-55, k.bulling@swp.de

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