Bald soll es Leitlinien für die Bürgermitwirkung in Geislingen geben

Für Bürgerbeteiligungen in Geislingen gibt es bald Leitlinien. Ein Leitsatz soll sein, dass Bürger immer Rückmeldungen bekommen, auch wenn ihre Vorschläge nicht verwirklicht werden können.

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„Es existieren nachvollziehbare Spielregeln für alle Akteure der Geislinger Bürgermitwirkung“ lautet ein Ziel im Geislinger Stadtentwicklungskonzept Mach5. Um diesem Ziel näher zu rücken haben sich jüngst Vertreter der Geislinger Bürger, der Stadtverwaltung und des Gemeinderats getroffen: Sie wollen im Laufe des Jahres Leitlinien zur Bürgerbeteiligung erarbeiten, erklärt Christine Pfundtner vom Team Bürgermitwirkung.

Wann macht die Beteiligung der Bürger Sinn und wer wirkt mit? Wer gibt dazu den Anstoß und welche Methoden – vom Bürgerrat bis zum Work-Café – gibt es? Fragen wie diese standen bei der Sitzung der Steuerungsgruppe für das Themenfeld Bürgermitwirkung im Mittelpunkt, berichtet Pfundtner.

Die Vertreter von Bürgern, Stadt und Gemeinderat betrachteten anhand bereits durchgeführter Bürgerbeteiligungen in Geislingen positive und negative Aspekte. So habe es etwa keine abschließende Antwort der Stadt an die Bürger gegeben, nachdem sie Anregungen zur Neuentwicklung des Hallenbad-Areals im Notzental eingebracht hatten, sagt Pfundtner. Das Konzept habe sich zerschlagen, weil der neue Eigentümer der WMF das Gelände nicht verkaufen wolle (wir berichten noch ausführlich). „Bürger müssen immer eine Rückmeldung bekommen, auch wenn Vorschläge nicht umgesetzt werden können“, nennt Pfundtner ein Beispiel für einen Leitsatz.

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