Stadt will Zeichen gegen Neonazis setzen

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Die Stadt Göppingen will ein "klares Zeichen" gegen Extremismus setzen und wird zu einer großen Veranstaltung am Vorabend der am 12. Oktober geplanten Nazi-Demo aufrufen. Es soll ein bunter Abend werden, an dem sich kulturelle Aktionen und politische Akzente abwechseln, erklärt Olaf Hinrichsen, Pressesprecher der Stadtverwaltung. "Wir arbeiten mit Hochdruck an dem Programm."

Ziel sei es, dass möglichst viele Bürger, Abgeordnete, Kirchen, Stadträte und das Bündnis "Kreis Göppingen nazifrei" an diesem Freitag mitmachen. Für den Samstag werde die Stadt selbst zu keiner Veranstaltung aufrufen, Göppingens OB Guido Till werde aber bei einer friedlich-demokratischen Veranstaltung des Bündnisses "Kreis Göppingen nazifrei" sprechen.

Der Landkreis Göppingen war erst Ende Mai wieder in die Schlagzeilen geraten, als Landeskriminalamt und Polizei die Wohnungen von sechs Neonazis durchsucht hatten, die im Verdacht stehen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Einer der Verdächtigen lebt in Göppingen. Das Sextett hatte sich offenbar an Aktionen der "Unsterblichen" beteiligt, einem losen Zusammenschluss von Rechtsextremisten, der sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung richtet. In Baden-Württemberg war es Ende 2011 und im Jahr 2012 zu mindestens acht Aufmärschen solcher Rechtsextremisten gekommen.

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