So lebt sich's hier: Die Ortsvorsteher über Eybach, Stötten und Weiler

Wie lebt es sich in den Geislinger Stadtbezirken? Nach acht Familien kommen nun die Ortsvorsteher zu Wort: Dieses Mal aus Eybach, Stötten und Weiler.

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Wolkenspiel über Geislingen und den drei Stadtbezirken, um die es heute geht: Auf dem Berg liegt rechts neben den Windrädern Stötten und, oberhalb der Burg Helfenstein, Weiler (rechter Bildrand). Eybach schmiegt sich in der Bildmitte ins Tal.  Foto: 

Wie beurteilen Sie die Lebensqualität in Ihrem Stadtbezirk?

Dieter Gugenhan (Eybach): Bei uns leisten die Vereine und Kirchengemeinden einen bemerkenswerten Beitrag zum Dorfleben. Kindergarten und Grundschule sind in unserem Stadtbezirk vorhanden. Die Eybtalhalle bietet einen Ort für sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Während der Schultage besteht eine gute ÖPNV-Anbindung nach Geislingen. Ein Bäcker stellt die Grundversorgung in Eybach sicher.

Hermann Eberhardt (Stötten): Die Lebensqualität in unserem Stadtteil ist gut. Die Fahrtstrecke in die Stadt ist kurz und die Steige neu ausgebaut. Für unsere Schüler gibt es zusätzlich eine gute Busanbindung. Stötten verfügt über ein schönes Baugebiet in Südhanglage, in dem es noch freie Bauplätze gibt; für Familien gibt es  einen Spielplatz mit Klettergarten. Einen Dorfladen haben wir zwar nicht, aber die Nähe zu Geislingen bietet eine gute Versorgung.

Bettina Maschke (Weiler): Weiler bietet eine sehr hohe Lebensqualität. Der Ort liegt sehr nah an Geislingen, und durch die Lage auf der Albhochfläche kommt man in den Genuss einer ländlichen Idylle.

Wofür steht Ihr Stadtbezirk?

Gugenhan: Eybach ist ein lebendiger und liebenswerter Ort inmitten einer intakten Naturlandschaft. Das vielfältige Angebot unserer Vereine, Institutionen und Kirchen stärkt das Gemeinwesen.

Eberhardt: In Stötten bekennt man sich zur Stadt Geislingen und wünscht sich den Zuzug neuer Einwohner. Außerdem möchten wir die Abwanderung junger Leute stoppen – sie finden in näherer Umgebung von Geislingen meist leider keinen Job.

Maschke: Weiler steht für Offenheit, Gemeinschaftssinn und Naherholung in herrlicher Landschaft.

Was funktioniert in Ihrem Stadtbezirk besonders gut?

Gugenhan: Hervorzuheben ist die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Eybacher Vereinen und Kirchengemeinden, die viele Veranstaltungen auf die Beine stellen und sich in der Senioren- und Jugendarbeit engagieren.

Eberhardt: Die Stöttener Dorfgemeinschaft funktioniert gut. Dank Feuerwehr, Kirchenchor, Landfrauen- und Schützenverein gibt es ein reges Vereinsleben. Der Ortschaftsverein mit seinen sieben Mitgliedern ist sehr aktiv.

Maschke: Die Bürger von Weiler sind sehr engagiert, wenn es darum geht, durch ehrenamtliches Engagement die Lebensqualität unseres Ortes weiterzuentwickeln.

Wo gibt es Nachholbedarf?

Gugenhan: Die Sanierung einiger Ortsstraßen und der „alten“ Landstraße in Eybach stehen noch aus. Es fehlt uns auch noch eine Verkehrskonzeption für die Ortsdurchfahrt sowie ein Tourismuskonzept.

Eberhardt: Der Ausbau der Stöttener Winterreutestraße und die Anlegung eines Dorfplatzes stehen noch aus. Beides wäre durch eine Aufnahme ins ELR-Programm möglich.

Maschke: Die Breitbandversorgung ist in manchen Bereichen in Weiler sehr schlecht. Es besteht dringender Handlungsbedarf. In den kommenden Jahren möchten wir über das ELR-Programm unseren Ortskern sanieren und dort einen Dorfplatz anlegen.

Was steht in den nächsten Monaten in Ihrem Stadtbezirk an?

Gugenhan: Die Planung für das Eybacher Gewerbegebiet geht weiter: Noch in diesem Monat wird der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt.

Eberhardt: Unser Wind- und Wetterpark wird fertiggestellt, und mit dem Breitbandanschluss für schnelles Internet soll es weitergehen. Außerdem wollen wir die Aufnahme ins ELR-Programm beantragen.

Maschke: Da die finanzielle Situation in der Stadt im Moment noch angespannter ist als sonst, werden wir den Ratssaal und den Gemeinschaftsraum im ehemaligen Schulhaus ehrenamtlich renovieren.

Info Nächste Woche befragen wir in der Ausgabe vom 14. Oktober die Ortsvorsteher von Aufhausen, Türkheim und Waldhausen.

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