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    Mit der Nationalelf auf Tour: Sebastian Buntz (links) und Severin Mocz.
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· Er kennt kein Halten Wenn Kirchenbezirkskantor Thomas Rapp beim Dirigieren in Aktion ist, kennt er kein Halten mehr. Das zeigte sein Dirigat des "Bezirks-Massenchors" beim Eröffnungsgottesdienst zum Geislinger Kirchentag in der Stadtkirche. Rapp war mit so viel Schwung dabei, dass er sein Notenblatt vom Pult wedelte. Kein Problem jedoch für den Profi: Ohne nur einen Augenblick innezuhalten, leitete er seine Sängerschar souverän und fehlerlos bis zum Schlussakkord.

· Die Kirche schunkelt

Ein Novum erlebten nur wenig später die Zuhörer in der Stadtkirche: In dem ehrwürdigen spätgotischen Gotteshaus schunkelten quasi die Kirchenbänke zum Bierzelt-Ohrwurm "Rosamunde". Und keiner nahms krumm. Denn alle Zuhörer ließen sich von der unbekümmerten Fröhlichkeit der Brenz-Band mitreißen, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen musizieren. Direkt unterm Kruzifix in der Vierung spielten sie auf. Die Zuhörer lauschten dem Schallgewitter des Schlagzeugers, sie erfreuten sich an Schlagern und irischen Folkklängen, intoniert von Dudelsack, schmetternder Schalmei, Akkordeonen, Keyboard, Geige und, und, und. Bekannte Songs jedweder musikalischer Richtung, oft eingängige Melodien und treibende Rhythmen gehören zum Repertoire der BrenzBand. Zum Abschluss wartete sie mit einem Cancan auf - da waren alle Zuhörer in der Stadtkirche längst ihre glühenden Fans.

· 7.7.7 Uhr 7

7.7.7 Uhr 7: War da nicht was? Genau! Am 7. Juli 2011 um 7.07 Uhr öffnete das neue Geislinger Einkaufszentrum Nel Mezzo auf dem Städtischen Sportplatz seine Pforten. Die 19 Fachgeschäfte und Shops unter einem Dach feiern derzeit mit kleinen Sonderaktionen ihren ersten Geburtstag. Der kommunalpolitische Wirbel um die zunächst umstrittene Einkaufsgalerie hat sich beruhigt. Allerdings scheint nach dem ersten Jahr das Verhältnis zwischen Nel-Mezzo-Betreibern und den alteingesessenen Geislinger Fachhändlern durchaus noch in den Kinderschuhen zu stecken. Es ist wohl kein Zufall, dass die Aktionsgemeinschaft 5-Sterne, in der sich aktive Fachgeschäfte zu einer schlagkräftigen Werbegemeinschaft zusammengeschlossen haben, just in der Geburtstagswoche des Nel Mezzo ihre "Blau-Aktion" angesetzt hat.

· Auf Jogis Spuren

Mit seinen Freunden Severin Mocz aus Ursenwang und Michael Fischer aus Weiler in den Bergen reiste Sebastian Buntz aus Holzheim zur Fußball-Europameisterschaft nach Polen und in die Ukraine. Aber nicht, um sich ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft anzuschauen, sondern gleich sieben EM-Spiele. Den Weg von Philipp Lahm und Co. durch das Turnier haben Buntz und seine Kumpels komplett bis zum Aus im Halbfinale gegen Italien verfolgt. Außerdem besuchten sie die Partien Ukraine gegen Frankreich, Ukraine gegen Schweden und das Viertelfinale zwischen Tschechien und Portugal. Dabei kamen die drei weit herum: Lemberg, Charkow, Kiew, Donezk, Danzig und Warschau hießen ihre Stationen in den beiden Ländern. "Man kann Polen und die Ukraine nicht miteinander vergleichen", sagt der 28-jährige Drucker, der den Supporters Holzheim, einem Nationalmannschaftsfanclub, angehört. "Warschau und Danzig sind eher westlich und europäisch geprägt. In der Ukraine ist das ganz anders. Die Ukrainer sind sehr gastfreundlich, hilfsbereit und begeisterungsfähig. Allerdings kamen wir nur mit wenigen in Kontakt, da nicht viele englisch sprechen."

Für Buntz war es nicht der erste Trip nach Osteuropa. Bereits beim EM-Testspiel der deutschen Nationalelf im Herbst gegen Polen war er nach Danzig gereist und sah, wie die deutsche Elf sich mit Mühe zu einem 2:2 quälte. Seit 2005, als Deutschland im slowenischen Celje zu Gast war, reist er der Nationalmannschaft hinterher und wird dies auch in Zukunft tun, sofern es der Geldbeutel zulässt. "So eine mehrwöchige Reise zur EM ist ganz schön teuer. Da läppert sich einiges zusammen", bekennt Buntz.

· Krawattenbinder

Tun Sie sich auch schwer, eine Krawatte regelgerecht zu binden? Vielleicht schafft bald Kollege Roboter bei Ihnen zu Hause Abhilfe. Es sind noch kleine technische Hürden, mit denen die Studenten im sechsten Semester an der Hochschule Esslingen-Göppingen kämpfen: Der Prototyp ihres Krawattenbindeautomaten läuft noch nicht komplett rund. Seit einem guten Jahr tüfteln Projektgruppen aus dem Fachbereich der Feinwerktechnik an der Herausforderung, einen solch speziellen Roboter zu bauen. "Die Vorgabe war, den Krawattenbinder möglichst klein zu bauen, damit er in einen Schrank passt", sagt Professor Thomas Stocker. "Man braucht dazu viele kleine Motoren und andere Bauteile im Kleinformat, die man entsprechend kombinieren muss, damit die ,Maschine am Ende funktioniert." Bis der Krawattenbinder in Serie gehen kann, wird es ein wenig dauern - noch ist die Konstruktion zu aufwendig und nicht 100 Prozent zuverlässig.

· Kommissar Zufall

Eine Frau sitzt auf einem schicken, neongrün-weißen Mountainbike. Sie fährt einhändig, weil sie sich in der Sommerhitze in Göppingen ein Eis schmecken lässt. Just in diesem Moment hat Giacinto Carlucci, Fotograf unserer Partnerzeitung NWZ, die Kamera gezückt. Rein zufällig Das Bild erscheint in der NWZ. Bei der Lektüre fiel einer 48-jährigen Mutter fast die Zeitung aus der Hand: Denn auf dem Foto erkannte sie das gestohlene Mountainbike ihres Jungen wieder. Das Foto war Beweis genug. Die 19-Jährige versuchte gar nicht erst, sich herauszureden und räumte den Diebstahl unumwunden ein, berichtet die Polizei. Die junge Frau hat schon einiges auf dem Kerbholz, daher erkannte sie ein Polizeibeamter auf dem Foto sofort wieder. Der rechtmäßige Besitzer des Scott-Fahrrads freut sich wie ein Schneekönig, dass er sein Rad wieder hat.

· Kennen Sie den?

Karle ist im Schulunterricht eingenickt. Der Lehrer weckt ihn und sagt zu ihm in barschem Ton: "Ich glaube nicht, dass das hier der geeignete Platz zum Schlafen ist." Karle treuherzig: "Das geht schon, wenn Sie nicht zu laut sprechen."

· Scho ghört?

Nette kleine Begebenheiten schreibt das Leben am laufenden Band. Sie erscheinen in der GZ unter der Rubrik "Scho ghört?" jeden Samstag. Es darf auch ein Bonmot sein, eine lustige Begebenheit, auch etwas Satirisch-Kritisches, etwas Kurioses oder ein Foto-Schnappschuss. Allemal sollen die Beiträge Anlass zum Schmunzeln geben. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen, liebe Leser. Was haben Sie "scho ghört" in Ihrer Stadt, Ihrer Gemeinde, am Arbeitsplatz, im Verein, am Stammtisch oder beim Tratsch? Verraten Sies uns. Der direkte Draht zur Redaktion der GZ: Telefon: (07331) 202-41 oder E-Mail:

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