SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT

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· Rares unterm Hammer

Rare Stücke aus der Märklin-Historie, aber auch Produkte querbeet suchen am heutigen Samstag wieder neue Besitzer. Auktionator Roland Gaugele, früher Leiter des Märklin-Museums und Pressesprecher der Firma, bringt ab 11 Uhr im Märklin-Saal der Göppinger Stadthalle Züge, Lokomotiven, Wagen und Zubehör von Märklin und weiteren Herstellern zum Aufruf. Viele der Exponate wurden bisher in Vitrinen verwahrt und nur für Funktionsprüfungen entnommen. "Sie befinden sich daher in einem hervorragenden Zustand", sagt Gaugele. Teilweise würden die Aufrufpreise nur ein Viertel des ursprünglichen Kaufpreises betragen. Dabei kommt auch das legendäre Flugboot DO X unter den Hammer. Märklin hat es zum ersten Mal im Jahr 1992 als Metallbaukasten-Bausatz angeboten. Bei der Versteigerung ist es in komplett montierter Version zu haben. "Von vier Euro für einen Kühlwagen in H0 bis zu 750 Euro für die DO X reicht die Preistaxierung", kündigt Gaugele an. Bemerkenswert sind nach Meinung des Auktionators auch eine württembergische Schlepptender-Lokomotive der Reihe C 3511, die 1988 erstmals angeboten wurde und die Elektrolokomotive "Krokodil". Auch die E-Lok BR 101, 37373, die anlässlich des zehnjährigen Geburtstages des Musicals Starlight Express vor 15 Jahren verkauft wurde, will Gaugele an den Mann beziehungsweise die Frau bringen.

· Neuer Modetrend?

Als Moderator steht man unter verschärfter Beobachtung, vor allem bei einer Veranstaltung mit rund 5000 Besuchern. Diese Erfahrung musste Michael Branik beim Blasmusikfestival unserer NWZ-Kollegen in Göppingen machen. Reinhard Effenberger aus Birenbach fiel auf, "dass dieser Herr den ganzen Abend mit heruntergelassenen Hosenträgern rumgelaufen ist". Zunächst habe er den Radiomoderator darauf aufmerksam machen wollen, "denn einem Vip kann dies ja auch mal passieren", meint Effenberger. "Nachdem er aber über sein schwarzes T-Shirt noch eine schwarze Jacke drüber gezogen hat, hätte ihm das Hosenträger-Missgeschick wohl auffallen müssen". Effenberger lieferte den Fotobeweis für seine Beobachtung gleich mit (links). Nach Meinung des Birenbachers lässt der Hosenträger-Fauxpas mehrere Schlüsse zu: Vergesslichkeit, neuer Modetrend oder gar ein stiller Protest gegen das Blasmusik-Festival?

· Robin Hood in Boll?

Auf den Spuren von Robin Hood war der Bad Boller Revierförster Martin Gerspacher. Er hat sich in England den sagenumwobenen Sherwood Forest bei Nottingham angeschaut, wo der edle Räuberhauptmann den Sheriff das Fürchten gelehrt haben soll. Zu seiner Überraschung fand Gerspacher einen parkähnlichen Wald vor, "wie es ihn bei uns eigentlich nicht gibt". Das sei ein lichter Wald, der kein Holz bringen soll, sondern auf die Jagd abgestimmt sei. Begeistert haben den Revierförster nicht wenige tausendjährige Eichen, deren Äste teilweise abgestützt sind. Im Bad Boller Wald gibt es auch alte Huteichen, die aber wohl höchstens 500 Jahre alt sind.

· Scho ghört?

Nette kleine Begebenheiten schreibt das Leben am laufenden Band. Sie erscheinen in der GZ unter der Rubrik "Scho ghört?" jeden Samstag. Es darf ein Bonmot sein, eine lustige Begebenheit, etwas Satirisch-Kritisches, etwas Kurioses oder ein Foto-Schnappschuss. Allemal sollen die Beiträge Anlass zum Schmunzeln geben. Dabei sind wir natürlich auf Ihre Mithilfe angewiesen, liebe Leser. Was haben Sie denn alles "scho ghört"? Verraten Sies uns. Der direkte Draht zur GZ: Telefon: (07331) 202-41 oder E-Mail: geislinger-zeitung.redaktion@swp.de

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