SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT - SCHO GHÖRT

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Halber Osterhase: originelles Geschenk der Geislinger Grünen an Frauen.

· Szenen einer Ehrung

Als der Altenstädter Bauunternehmer, Stadtrat, Bauinnungsobermeister und TVA-Mäzen Eberhard Rapp in einer Feierstunde im Ausbildungszentrum Bau das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam, begrüßte als Hausherr in dieser überregionalen Ausbildungsstätte Dr. Dieter Meyer-Keller aus Süßen die geladenen Gäste. Er ernannte dabei Oberbürgermeister Wolfgang Amann zum "Ober-Kapo".

Holger Scheible, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, zog mehrere Parallelen zwischen seiner Vita und der seines langjährigen Weggefährten Rapp. Beide wurden sie im selben Jahr, 1975, erstmals in den Gemeinderat gewählt. Und beide schlossen sie Mischehen: Der TGler Scheible heiratete eine Frau aus Altenstadt und Rapp, der TVAler, eine aus der Oberen Stadt. Wohlgemerkt vor Jahrzehnten für Jahrzehnte.

Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid, der Rapp ein paar gute Tropfen Wein überreichte, schloss seine Laudatio so: "Lieber ein Onkel, der was mitbringt, als eine Tante, die Klavier spielt."

· Riegert steht stramm

Für mehr als die "musikalische Umrahmung" zur Verdienstkreuzverleihung von Eberhard Rapp sorgte "The Chor Company" aus Heiningen, der Chor tritt immer wieder bei Veranstaltungen des Handwerks auf. Zunächst intonierte das Ensemble auf speziellen Rappschen Wunsch etliche Oldies, but Goodies aus der goldenen Beat-Generation-Ära, Ohrwürmer von den Beatles, den Bee Gees und den Beach Boys. Und zum guten Schluss schaffte es der Chor doch tatsächlich, die deutsche Nationalhymne zugleich mit der Europahymne (Freude schöner Götterfunke) anzustimmen. Na ja, es ging da schon ein wenig durcheinander. Kaum hatte er das Stichwort "Nationalhymne" vernommen, stand der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Riegert ruck, zuck stramm - und das gesamte Auditorium tat es ihm nach und erhob sich von seinen Sitzen.

· Grüne Osterhasi-Hälften

"Grüne" Osterhasi-Hälften hatten jüngst Konjunktur: Unter dem Motto "Ohne dich sind wir nur halb so gut" verschenkten die Geislinger Grünen anlässlich des Frauentags am Altenstädter Wochenmarkt halbierte Schokohäschen an die einkaufenden Frauen. Die grünen Gemeinderäte Bernhard Lehle und Ismail Mutlu sowie Kreisgeschäftsführer Manfred Binder wollten so darauf aufmerksam machen, dass Frauen immer noch viel zu wenig in der Politik mitmischen: Selbst bei den Grünen, in der laut Satzung die Hälfte aller Ämter und Mandate für Frauen reserviert sein soll, gibt es ungefähr doppelt so viele männliche wie weibliche Mitglieder. Das sei im Kreis Göppingen nicht anders, wo momentan der Geislinger Ortsvorstand und der Göppinger Kreisvorstand sogar ausschließlich aus Männern bestünden, was sich aber in den kommenden Monaten endlich ändern soll, wie Lehle und Co. betonten. Und: Bei allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien sei der Frauenanteil an den Mitgliedern noch niedriger. Zurück zu den Grünen: "Besser du als irgend ein Kerl", prangte es selbstironisch von den Werbepostkarten am Infotisch. Der Wunsch der Grünen: Möglichst bald keine halbe Sachen mehr (Foto links).

· Bärbel Schäf(er)

Da freute sich der frühere Französisch-Lehrer am Helfenstein-Gymnasium, Ulrich Frank, als die künftige Regierungspräsidentin von Freiburg, Bärbel Schäfer (54), sich im GZ-Interview so positiv an ihn erinnerte. Die gebürtige Geislingerin, die am HeGy Abitur gemacht hat, hieß mit Mädchenname Schäf. Ulrich Frank, schon damals im Schüleraustausch mit Montceau-les-Mines engagiert, fiel gleich das Plakat ein, das seit 1977 in seinem Arbeitszimmer hängt: "Das haben die Schüler bei mir in weinseliger Stimmung verfasst." Ein Dankesbrief mit vielen Unterschriften - ganz deutlich zu lesen unten rechts: Bärbel Schäf.

· Griechische Ehre

Nichts Alltägliches: Neulich feierte Polykarpos Manitsas in Schalkstetten seinen 75. Geburtstag. Es gratulierte ihm auch der Posaunenchor mit einem Ständchen. Unter ihrem Dirigenten Andreas Eberhardt erklangen himmlische Weisen wie "Großer Gott wir loben dich". Bevor es zum griechischen Umtrunk ging, gratulierte Dieter Eberhardt dem "Polis" und wünschte ihm und seiner Brunhilde noch viele Fahrten zwischen der Alb und Griechenland. Denn im Sommer ist das Ehepaar in Griechenland und im Winter auf der Alb zu Hause.

· Kennen Sie den?

Der alte Opa bekommt von seiner Familie ein Navi für den Rollator geschenkt, zur besseren Orientierung und damit er wieder heim findet nach Ausflügen in das Städtle. Zu Hause wird er gefragt, wie das Gerät funktioniert. "Ganz gut", antwortet er, "nur wenn ich am Friedhof vorbeikomme, sagt die Stimme immer: Sie haben jetzt ihr Ziel erreicht."

· Scho ghört?

Nette kleine Begebenheiten schreibt das Leben am laufenden Band. Sie erscheinen in der GEISLINGER ZEITUNG unter der Rubrik "Scho ghört?" jeden Samstag. Allemal sollen die Beiträge Anlass zum Schmunzeln geben. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen, liebe Leser. Was haben Sie denn alles "scho ghört" in Ihrer Stadt, Ihrer Gemeinde, am Arbeitsplatz, im Verein, am Stammtisch oder beim Tratsch? Verraten Sies uns. Der direkte Draht zur Redaktion der GZ: Telefon: (07331) 202-41 oder E-Mail:

geislinger-zeitung.redaktion@swp.de

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