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  • Diese seltsamen Verwirbelungen, Wellen, Schlieren und unterschiedlichen Färbungen hat jüngst GZ-Leser Wolfgang Schotte aus Bad Überkingen am Himmel seines Heimatortes im Bild festgehalten. 1/2
    Diese seltsamen Verwirbelungen, Wellen, Schlieren und unterschiedlichen Färbungen hat jüngst GZ-Leser Wolfgang Schotte aus Bad Überkingen am Himmel seines Heimatortes im Bild festgehalten.
  • Gut angekommen: Montceaus Oberbürgermeister Didier Mathus (zweiter von links) ließ sich mit einem Kleinflugzeug und zwei Piloten zum Partnerschaftstreffen nach Geislingen einfliegen, genauer: Seine Maschine landete zweieinhalb Stunden nach dem Start auf dem Messelberg. Dort holte ihn Ulrich Frank (Zweiter von rechts) ab. Die übrige Delegation aus Burgund reiste mit dem Bus an. 2/2
    Gut angekommen: Montceaus Oberbürgermeister Didier Mathus (zweiter von links) ließ sich mit einem Kleinflugzeug und zwei Piloten zum Partnerschaftstreffen nach Geislingen einfliegen, genauer: Seine Maschine landete zweieinhalb Stunden nach dem Start auf dem Messelberg. Dort holte ihn Ulrich Frank (Zweiter von rechts) ab. Die übrige Delegation aus Burgund reiste mit dem Bus an.
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· Mutter, Opa, Kind

Nachdem die Städtepartnerschaft zwischen Montceau-les-Mines und Geislingen bereits 20 Jahre und der Schüleraustausch 42 Jahre auf dem Buckel haben, wird es mit den Verwandtschaftsverhältnissen und der Generationenabfolge schwierig. Unbestritten gilt Marie-Claude Valabrègue als "Mutter" der Städtepartnerschaft. Ulrich Frank bezeichnet sich selbst als "Opa" des Schüleraustauschs. Als "Kind des ersten Schüleraustauschs" würdigte bei der Jubiläumsfeier Oberbürgermeister Amann Roland Funk. Der Rechtsanwalt und Stadtrat der Freien Wähler hatte am allerersten Schüleraustausch teilgenommen. Amann beeilte sich indes hinzuzufügen, dass die Bezeichnung "Kind des Schüleraustauschs" natürlich im übertragenen Sinn und nicht biologisch zu verstehen sei.

· Viele Worte ganz kurz

Beim Festakt zu 20 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Monceau und Geislingen war Marie-Claude Valabrègue als Dolmetscherin schwer gefordert. Ihr OB Didier Mathus extemporierte seine Rede, formulierte nicht nur vom Inhalt her gehaltvolle Sätze, sondern auch ziemlich lange. Valabrègue frappierte alle Anwesenden bisweilen mit überaus kurzen Übersetzungen. Amann meinte denn auch: "Ich wundere mich schon, wie viele Wörter es im Französischen braucht, und wie wenige im Deutschen."

· Wir holen ab . . .

. . . stand auf einem Handwurfzettel mit der Überschrift "Sammlung", den jüngst Hausbewohner diverser Straßen in Altenstadt in ihrem Briefkasten vorfanden. Auf dem Zettel wurde dann erklärt, dass eine ungarische Familie eine Sammlung "organiziert". Richtig nett liest sich die Liste der Gegenstände, die mitgenommen werden. Vermutlich hatte man einfach ein Übersetzungsprogramm aus dem Internet verwendet, um die Aufzählung in Deutsch zu Papier zu bringen. Neben dem Auto, "das außer Verkehr gesetzt wurde", sammelt die Familie offenbar auch "Kleide (Erwaschene, Kind)", sie sammelt unter anderem "Bedwasche, Kolter, Kettensagen, Scnittmeister, Bastelei Maschine, Zapfen; Schi Latte, Waduhr und Kaffeemaschine mit Gastfreund", was immer auch Letzteres sein mag. Dies ist nur ein kleiner Auszug der kuriosen Liste.

Eine ganz ähnliche Aufzählung verteilten vermutlich die selben Sammler schon vor Monaten. Ob der Erfolg damals so groß war, dass sie darauf verzichtet haben, endlich einen Menschen, der ein wenig Deutsch kann, drüberschauen zu lassen?

· Kleunschde Wäscherei

Kürzlich feierte in Weiler ob Helfenstein die Wäscherei Ebner ihr zehnjähriges Bestehen. Sie startete als "kleunschda Wäscherei Deutschlands", so bezeichnete der Chef Ingo Ebner seinen Betrieb immer scherzhaft. In der Zwischenzeit wurde die Wäscherei zum größten Arbeitgeber in Weiler. Zum zehnten Geburtstag überraschte das Team der Wäscherei Ebner ihren Chef Ingo mit bedruckten T-Shirts. Auf der Rückansicht ist zu lesen: "Deutschlands kleunschda Wäscherei,/ wird 10 Johr oh`heidanei". Mit dabei war Ortsvorsteherin Bettina Maschke. Sie überreichte Ebner einen Geschenkkorb und überbrachte ihm die herzlichsten Glückwünsche im Namen des Ortschaftsrats.

· Riegert kehrt zurück

Als er sich jüngst in der Gemeindehalle in Dürnau von Weggefährten und Freunden verabschiedete, stellte Klaus Riegert, der nach 21 Jahren als CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Parlament ausscheidet, selbst laut die Frage, wie es mit ihm weitergehe: "Es heißt ja in Berlin, dass einer, der länger als zehn Jahre im Bundestag sitzt, nicht mehr resozialisierbar ist." Er versprach daran zu arbeiten, das Gegenteil zu beweisen. Wie berichtet, hat er ja beim Christophsbad bereits eine Stelle im Management angetreten. Riegert dankte allen Freunden - um mit einem Witz zu diesem Thema zu schließen: "Was ist der Unterschied zwischen einem Freund, einem guten Freund und dem besten Freund", fragte der CDU-Politiker. Seine Antwort: "Wenn man im Gefängnis einsitzt, besucht einen der Freund. Der gute Freund zahlt die Kaution, um einen freizubekommen. Der beste Freund lässt sich mit in dieselbe Zelle einsperren."

· Käpsele

Bei uns gibts schon Käpsele, wie der Schwabe ehrfurchtsvoll zu sagen pflegt. Jetzt haben wir in voller Länge im Fernsehen es mitverfolgen können, wie die Bad Überkinger "Steiner" in seine Schranken verwiesen haben. Und die 13-jährige Annika Drechsler aus Laichingen hat in der ARD-Show "Klein gegen Groß" die Olympiaturnerin Anna Dogonadze bei Flick-Flack-Salti pro Minute mit 82 zu 68 besiegt. Eben Käpsele.

· Scho ghört?

Nette kleine Begebenheiten schreibt das Leben am laufenden Band. Sie erscheinen in der GZ unter der Rubrik "Scho ghört?" jeden Samstag. Es darf auch ein Bonmot sein, eine lustige Begebenheit, auch etwas Satirisch-Kritisches, etwas Kurioses oder ein Foto-Schnappschuss. Allemal sollen die Beiträge Anlass zum Schmunzeln geben. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen, liebe Leser.

Was haben Sie "scho ghört" in Ihrer Stadt, Ihrer Gemeinde, am Arbeitsplatz, im Verein, am Stammtisch oder beim Tratsch? Verraten Sies uns. Der direkte Draht zur Redaktion der GEISLINGER ZEITUNG: Telefon: (07331) 202-41 oder E-Mail:

geislinger-zeitung.redaktion@swp.de

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