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    Constanze Niess rekonstruiert die Gesichter von Toten.
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Gesichter der Toten

Zu Gast bei SWR1 in der Sendung "Leute" war am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr Dr. Constanze Niess. Die Rechtsmedizinerin wird immer dann kontaktiert, wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß. Die jetzt in Frankfurt lebende Expertin hat sich darauf spezialisiert, unbekannten Toten ihr Gesicht wiederzugeben. Mit noch vorhandenen Schädelknochen kann sie Gesichter, die nicht mehr vorhanden sind, rekonstruieren, verriet sie SWR-Moderator Wolfgang Heim. Constanze Niess wurde 1967 in Geislingen geboren und wohnte zu dieser Zeit mit ihren Eltern in der Messelbergstraße in Göppingen. Sie arbeitete nach dem Medizinstudium eineinhalb Jahre als Assistenzärztin in der inneren Medizin, bevor sie 1996 promovierte. Seit 1996 ist sie in der Rechtsmedizin am Universitätsklinikum der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt a. M. tätig und bearbeitet seit 2001 auch Fälle als Gesichtsrekonstrukteurin. Constanze Niess ist nicht die einzige Frau in Europa, die Gesichter rekonstruiert, jedoch die einzige, die auch Medizin studiert hat. Dieses Wissen helfe ihr oft weiter, sagt sie. Und das Künstlerische habe ihr schon immer gelegen. Ihr Großvater war der Maler Walter Drexel, ebenfalls in der Messelbergstraße in Göppingen wohnhaft. Constanze Niess hat auch ein Buch geschrieben mit dem Titel "Die Gesichter der Toten", in dem sie von ihrer Arbeit erzählt.

ISBN: 978-3-7857-2492-7

Rad kontra Huhn

Außergewöhnlich aber nicht minder gefährlich war ein Unfall am Dienstag in Uhingen-Baiereck. Ein Radler war gegen 14.30 Uhr auf der Fahrt von Büchenbronn nach Baiereck. Bei einem Bauernhof rannte ein Huhn über die Straße. Rad und Huhn stießen zusammen, worauf der Radler stürzte. Er musste ins Krankenhaus, der Rettungsdienst brachte ihn dorthin. Das Huhn dagegen überstand den Unfall wohl unbeschadet. Auch das Fahrrad wurde nur leicht beschädigt.

Streit um altes Brot

Sibylle Reinhardt aus Bad Boll versteht die Welt nicht mehr. Als sie in einem Göppinger Geschäft zwei im Preis herabgesetzte Toastbrote kaufen wollte, wurde ihr an der Kasse erklärt, dass diese Brote nicht mehr verkauft werden dürften, da der Verfallstag der Vortag gewesen sei. "Da ich grundsätzlich mein Brot zum Trockenwerden auslege, und zwar immer", so Reinhardt, habe sie das der Kassiererin berichtet, doch die habe sich nicht erweichen lassen. Reinhardt zeigte sich erstaunt, dass das Brot nicht mehr verkauft werden darf, selbst wenn der Kunde darauf besteht und versichert, keine Klage zu erheben. Die Kassiererin habe ihren Chef gerufen, der die Haltung der Firma bestätigte. "Er müsse das Brot wegwerfen, sonst setze er sich einer möglichen Strafe aus." Sibylle Reinhardt schüttelt darüber nur den Kopf. "Sind wir tatsächlich so übersättigt, dass man ein noch durchaus genießbares Nahrungsmittel wegwerfen muss, weil es um etwa zwölf Stunden sein angebliches Haltbarkeitsdatum überschritten hat?" In einem offenen Brief an die zuständigen Behörden schreibt Reinhardt: "Armes Deutschland. Möge es uns nie mehr so schlecht gehen, dass man sich eines Tages um ein solches Brot reißen würde. Offenbar geht es uns eher sträflich gut - zu gut!"

Premiumklasse

Zum Zukunftsgipfel Auto und Verkehr hatte die Wochenzeitschrift "Die Zeit" jüngst quasi eine Referentenschar der Premiumklasse ins Neue Schloss in Stuttgart geladen - unter anderem den früheren Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn - und den Geislinger Hochschulprofessor Dr. Willi Diez. Der gefragte Leiter und Gründer des renommierten Instituts für Automobilwirtschaft nahm an einem Podiumsgespräch teil zu "Trends und Herausforderungen der zukünftigen Mobilität".

Es geht um die Wurst

Beim Fußball geht es um die Wurst. Dieser Meinung ist eine Gruppe Hamburger Fußballfans, zu der auch der Höhlenforscher Florian Renz von der Arge Grabenstetten gehört. Diese Fans haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Verpflegungssituation in Fußballarenen unter die Lupe zu nehmen. Die "Bratwurstjournalisten von fussballwurst.de beschäftigen sich mit Würsten, Senf und Brötchen, sowohl in großen Stadien als auch auf dem kleinen Dorfsportplatz um die Ecke. Entstanden sind Bestandsaufnahmen in Fußballhochburgen und in der Provinz, diskutiert mit Humor und Witz, niedergeschrieben im eigenen Weblog www.fussballwurst.de In "Auf der Suche nach der perfekten Stadionwurst" veröffentlicht Florian Renz eine Auswahl seiner Texte von 2009 bis 2012, von Hamburg bis Phnom Penh. Ergänzt um eine statistische Analyse, wo denn die Wurst nun wirklich am besten schmeckt.

ISBN: 978-1-4959637-8-0

Gartenschau App

Pünktlich zur Gartenschau in Schwäbisch Gmünd gibts auch eine App für Smartphones. Diese offizielle App ist ein praktischer Begleiter für einen Gartenschaubesuch. So haben Besucher die Möglichkeit, sich im Geländeplan den aktuellen Standort und Angebote und Attraktionen in der Nähe direkt auf ihrem Smartphone anzeigen zu lassen: Ausstellungsbeiträge, Spielplätze, Gastronomie, Toiletten, Haltestellen und vieles mehr. Zudem haben die Nutzer der App immer tagesaktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Presseterminen und anderen aktuellen Themen rund um die Gartenschau. Die App heißt "Gmünd 2014" und kann für iOS- und Android-Betriebssysteme in den jeweiligen App-Stores kostenlos heruntergeladen werden. Alles Infos rund um die Gartenschau gibt es auch im Internet unter der Adresse www.gmuend2014.de
 



Die Rubrik "Scho g'hört?"

Nette kleine Begebenheiten schreibt das Leben am laufenden Band. Sie erscheinen in der GZ unter der Rubrik "Scho ghört?" jeden Samstag. Es darf auch ein Bonmot sein, eine lustige Begebenheit, auch etwas Satirisch-Kritisches, etwas Kurioses oder ein Foto-Schnappschuss. Allemal sollen die Beiträge Anlass zum Schmunzeln geben. Dabei sind wir natürlich auf Ihre Mithilfe angewiesen, liebe Leser. Was haben Sie denn alles "scho ghört" in Ihrer Stadt, Ihrer Gemeinde, im Büro, am Arbeitsplatz, im Verein, am Stammtisch oder beim Tratsch? Verraten Sies uns. Der direkte Draht zur Redaktion der GEISLINGER ZEITUNG: Telefon: (07331) 202-41 oder E-Mail: geislinger-zeitung.redaktion@swp.de

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