Schal und Mütze raus: Der Winter ist zurück

Sechs Zentimeter Neuschnee sind am Dienstag auf der Alb gefallen. Es soll weiterhin nass bleiben und teilweise schneien. Verkehrsprobleme gab es keine.

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„Hier oben auf der Alb ist es tief winterlich“, meldete Martin Melber von der Stöttener Wetterwarte am Dienstagnachmittag. Dort lagen sechs Zentimeter Schnee. „Zum Schneemannbauen reicht’s schon“, scherzte Melber. Das Thermometer zeigte ein Grad minus an, der Nebel ließ nur 400 Meter Sichtweite zu. Trotzdem gab es auf den Straßen keine witterungsbedingten Vorfälle, wie die Polizeistelle in Ulm berichtet. Die Straßenmeisterei in Geislingen gab keine Auskunft zu den Verkehrsbedingungen auf den Straßen, sondern verwies an die Pressestelle des Landratsamtes Esslingen. Dort war niemand erreichbar.

Heute beginnt der Tag stark bewölkt. Der Himmel lichtet sich aber zeitweise. Nachmittags sind wieder Schneeschauer mit örtlichen Gewittern möglich. Melber schätzt die Schneefallgrenze auf 400 bis 600 Meter. Schal und Mütze bleiben noch im Einsatz: Auf der Alb steigen die Temperaturen laut Wetterwarte nicht über null Grad, im Filstal liegen sie bei 5 bis 6 Grad. Der frische Wind weht aus dem Westen her, auf der Alb kann es auch zu Sturmböen kommen. In der Nacht zu Donnerstag kühlt es auf bis zu 2 Grad minus ab. „Frostschäden an Pflanzen sind nicht auszuschließen, aber die Obstbaumblüte ist noch nicht so weit, dass es dort Schäden geben könnte“, sagt Melber.

Auch am Donnerstagnachmittag schauerts, oberhalb von etwa 500 Metern schneit’s. In der Nacht zu Freitag kühlt es auf bis zu minus vier Grad ab. Am Freitag zeigt sich teilweise die Sonne und es bleibt trocken. Die Temperaturen steigen auf zehn Grad auf der Alb und auf 13 bis 14 Grad im Filstal. Am 1. Mai soll das Thermometer 10 bis 14 Grad anzeigen, hin und wieder kann es regnen. Einen derartigen Kälteeinbruch finden auch die Wetter-Experten ungewöhnlich: „Viel kälter wie jetzt kann es Ende April gar nicht werden“, sagt Melber. 

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