Piraten kritisieren CDU-Beschluss zur Ehe

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Die Piraten im Landkreis Göppingen kritisieren die Ablehnung des Antrags zur Gleichstellung aller Ehen beim CDU-Parteitag in Hannover. Julia Uebele, Pressesprecherin der Piratenpartei Göppingen: "Frau Merkel begründet ihre Stellungnahme gegen die Gleichstellung von homosexuellen Ehen beim Ehegattensplitting mit dem Grundgesetz, in welchem der besondere Schutz für Ehe und Familie verankert ist. Wer aber bestimmt, was eine Familie ist? Es gibt zahlreiche gleichgeschlechtliche Paare, die Kinder aufziehen und in einem Familienverbund zusammenleben. Sie spricht diesen Lebensgemeinschaften den Status als Familie ab; dies ist diskriminierend und beleidigend für alle homosexuellen Menschen. Nachdem Frau Merkel mit so hoher Zustimmung wiedergewählt wurde, sollte vielleicht die ganze CDU über ihre Toleranz nachdenken - noch dazu, da vor einigen Dekaden eine Frau als Kanzlerin nicht vorstellbar gewesen wäre", sagt Julia Uebele. Die Piraten forderten seit Langem die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. Eine Diskriminierung aufgrund sexueller Identität ist weder zeitgemäß, noch mit dem Grundgesetz vereinbar. Julian Beier fügt hinzu: "Die Geschichte lehrt, dass immer dann, wenn eine Partei anfing zu diskriminieren und die Parteispitze dafür von ihren Mitgliedern mit absolutistischer Zustimmung belohnt wurde, Schlimmeres folgte."

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